Würgassen: Lagergegner warnen vor Strahlungsrisiko stehender Lastwagen und Züge
Bürgerinitiative sieht Säuglinge in Gefahr

Beverungen-Würgassen -

Die Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ macht sich Sorgen um Anwohner entlang der Transportstrecken für den schwach- und mittelradioaktiven Müll, der möglicherweise ab 2027 auf Straßen und Schienen in das geplante Zentrale Bereitstellungslager (ZBL) nach Würgassen rollt. Dabei geht es ihr vor allem um wartende Lastwagen an Ampeln und um stehende Züge in Bahnhöfen. Von Marius Thöne
Montag, 12.04.2021, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 06:00 Uhr
Wie groß ist die Gefahr für Passanten, wenn Züge und Lastwagen in Orten oder in Bahnhöfen halten müssen? Diese Frage wirft die BI auf.
Wie groß ist die Gefahr für Passanten, wenn Züge und Lastwagen in Orten oder in Bahnhöfen halten müssen? Diese Frage wirft die BI auf. Foto: Harald Iding
„Eine höhere Strahlenbelastung tritt bei einem Abstand von bis zu zehn Metern zum Transportcontainer auf, die sich besonders schädlich auf Säuglinge im Alter bis zu einem Jahr auswirken kann“, sagt Initiativen-Vorsitzender Dirk Wilhelm. Aber auch für Kinder und Erwachsene sei die Strahlenbelastung schädlich. Problematisch sei besonders die Ortsdurchfahrt Beverungen, vor der der Verkehr vor allem in Stoßzeiten stocke. Insbesondere Besucher der Straßencafés und Gastrobetriebe, die ihre Sitzplätze vielfach im Außenbereich, direkt an der Bundesstraße errichtet hätten, seien der Strahlung ausgesetzt.
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