Mo., 08.01.2018

Tenor Zoran Todorovich präsentiert Programm in Marienmünster Eine Reise im neuen Stil

Hier vereinen sich die Gesänge des Tenors Zoran Todorovich (links) mit einer Mischung der Musikstile der Belgrader Musiker Aleksandar Nikolic (Bandoneon), Zoran Anic (Gitarre) und Slobodan Geric (Kontrabass) zu einer neuen Art der Opernmusik.

Hier vereinen sich die Gesänge des Tenors Zoran Todorovich (links) mit einer Mischung der Musikstile der Belgrader Musiker Aleksandar Nikolic (Bandoneon), Zoran Anic (Gitarre) und Slobodan Geric (Kontrabass) zu einer neuen Art der Opernmusik. Foto: Marian Berkemeier

Marienmünster (WB/mdb). In Kooperation mit der Kulturstiftung Marienmünster hat der lippische Tenor Zoran Todorovich am Samstag zum ersten Mal vor deutschem Publikum sein Programm »Un Viaggio« präsentiert. Mit einer Mischung verschiedener Musikstile wussten er und seine Musiker die Zuschauer im Konzertsaal zu begeistern.

Eigentlich ist es Zoran Todorovich gewohnt, vor Zuschauermengen im vierstelligen Bereich in Moskau, Paris, London oder Monte-Carlo aufzutreten. Sein erstes Konzert im Jahre 2018 galt allerdings den 220 Besuchern in der Kulturstiftung Marienmünster. Mit »Un Viaggio« präsentierte er eine selbst getroffene Auswahl verschiedenster Operngesänge und Arien, unter anderem »Mattinata« von Ruggero Leoncavallo, »Piensa en mí« von Agustín Lara oder auch »Nessun dorma« von Giacomo Puccini.

Elemente aus osteuropäischer Musik und Tango

Die musikalische Begleitung bediente sich währenddessen mit Gitarre, Kontrabass und Bandoneon an verschiedenen Elementen osteuropäischer Musik und des Tango. Die Belgrader Musiker Aleksandar Nikolic, Zoran Anic und Slobodan Geric blicken selber auf weitreichende musikalische Laufbahnen zurück.

»Es ist das erste Mal für mich, dass ich mir einen Auftritt dieser Art ansehe, aber ich bin wirklich begeistert«, verrät Zuschauer Tim Gogolin. Der Horn Bad-Meinberger zeigte sich beeindruckt von dem Volumen der Stimme des Tenors. Einen ähnlichen Eindruck teilt Rolf Deppe, der extra mit einer sechköpfigen Gruppe aus Gütersloh angereist war: »Wir sind alle begeistert. Einerseits von der Kompetenz der Musiker, als auch von der faszinierenden Ausstrahlung, die der Tenor durch seine Stimme schafft.«

Als Ausgleich zur Weltbühne

Doch woher stammt der Anlass für das Konzert? Wie Zoran Todorovich verrät, geht es aus einer Eigeninitiative hervor. »Mir war es wichtig, dass die Premiere hier stattfindet. Die Region mit ihrer Ruhe, Landschaft und ihren Kur­städten hilft, eine gute Balance zwischen Weltbühne und sich selbst zu halten.«

Auf die Frage hin, wie groß der Unterschied zwischen einem Auftritt in einem großen Opernhaus und dem Konzertsaal sei, verriet er: »Egal, wo man ist, die Bühne ist immer eine Bühne und das Publikum immer das Publikum, egal, wie viele Zuschauer da sind. In dieser Region kennen mich viele Leute persönlich, dadurch hat man dann doch schon einen gewissen Druck«, verrät Todorovich lachend.

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