Do., 27.09.2018

Bredenborner Verein feiert 125-jähriges Bestehen »Handwerk attraktiver machen«

Ehrungen für 60-jährige Mitgliedschaft (von links): Stellvertretender Vorsitzender Thorsten Müller, Anton Versen, Heinrich Wellbrink und Vorsitzender Burkhard Münster.

Ehrungen für 60-jährige Mitgliedschaft (von links): Stellvertretender Vorsitzender Thorsten Müller, Anton Versen, Heinrich Wellbrink und Vorsitzender Burkhard Münster. Foto: Franziska Münster

Bredenborn (WB/fm). 125 Jahre sind seit der Gründung des Maurer- und Handwerkervereins in Bredenborn vergangen. Das ist ein Grund zum Feiern, und das taten die Menschen in Bredenborn.

Die Veranstaltung wurde mit dem traditionell stattfindenden Wein- und Oktoberfest verbunden. Mit einem Gottesdienst am Nachmittag ging es los und von dort aus zur Schützenhalle. In der Schützenhalle angekommen, konnte man sich dann mit einer Maß Bier in der Hand einen Platz suchen, um den Worten der Festredner zu lauschen. Der Bäckermeister und Vorsitzende des Handwerkervereins in Bredenborn, Burkhard Münster, blickte in seiner Rede auf die vergangene Zeit seit 1893 zurück. Der Verein sei zu einem Teil der Dorfgemeinschaft geworden – »Er gehört wie die Kirche ins Dorf!« Trotz des demografischen Wandels, der auch vor Bredenborn nicht Halt macht, freut sich Burkhard Münster über die aktuell noch 400 Mitglieder: »Wir haben nicht an Attraktivität verloren.« Auch in Sachen Handwerkermangel findet er klare Worte. Es müsse viel getan werden um Handwerksberufe wieder attraktiver zu machen und Eltern sollten ihre Kinder nicht entmutigen, ein Handwerk zu lernen, denn: »Ohne Handwerker wird es keine Zukunft geben.«

Für acht Männer, die schon lange im Verein tätig sind, gab es zudem Ehrungen. Ausgezeichnet wurden für 60-jährige Treue zum Verein Alois Hoffmeister, Anton Versen, Heinrich Wellbrink und Jürgen Appelt. Seit 50 Jahren gehören Wilhelm Behr und Rudolf Wiechers der Vereinigung an. Vor 40 Jahren traten Lorenz Becker und Josef Geboreck bei. Aber nicht nur die Handwerker, auch der Verein und die Gemeinschaft sind von großer Bedeutung findet Kreisdirektor Klaus Schumacher: »Sie sind unverzichtbare Orte des Miteinanders.« Das besagte Miteinander wurde auch im Verlauf des Abends noch gestärkt. Nach dem Essen und gemütlichem Beisammensein, legte später noch DJ Noah in der Schützenhalle auf.

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