Do., 24.01.2019

Kreis stellt jährlich 3600 Euro zur Verfügung – Städte müssen Anträge unterstützen Neuer Fördertopf für kleine Kulturprojekte

Landrat Friedhelm Spieker setzt mit seiner Unterschrift die neue Förderrichtlinie für kleinere Kulturprojekte in Kraft. Gemeinsam mit Kulturmanagerin Bernadett Walker hofft er, dass Kulturakteure von diesem Fördertopf Gebrauch machen.

Landrat Friedhelm Spieker setzt mit seiner Unterschrift die neue Förderrichtlinie für kleinere Kulturprojekte in Kraft. Gemeinsam mit Kulturmanagerin Bernadett Walker hofft er, dass Kulturakteure von diesem Fördertopf Gebrauch machen.

Höxter (WB). »Bürgerschaftliches Engagement ist für die Kulturszene im Kreis Höxter von Bedeutung«, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Mit der neuen Förderrichtlinie kleinerer Kulturprojekte hat die Kreisverwaltung die Grundlage geschaffen, um Kulturakteuren, die ehrenamtlich Veranstaltungen organisieren, finanziell unter die Arme zu greifen.

Mit dem neuen Kulturfördertopf sollen kleinere Projekte und Veranstaltungen unterstützt werden, die zur Verwirklichung eines vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis beitragen. Das können beispielsweise Musik- und Theateraufführungen, Literatur- und Filmveranstaltungen oder Publikationen im Selbstverlag sein. Anträge können Vereine, Gruppen und Einzelpersonen stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter zu drei Terminen im Jahr.

Es scheitert an überschaubaren finanziellen Mitteln

»Es kommt im Kulturbüro immer wieder zu Anfragen bezüglich kleinerer Beiträge für die Kulturförderung«, erläutert Kulturmanagerin Bernadett Walker. Beispielsweise habe es letztes Jahr eine Anfrage für die Förderung eines kleinen Konzertes mit privaten Musikschülern gegeben. »Es scheiterte an überschaubaren finanziellen Mitteln in Höhe von 250 Euro. Das soll künftig nicht mehr passieren«, sagt Walker. Sie weist darauf hin, dass Idee und Umsetzung auch relativ spontan erfolgen könnten. »Denn über die Förderanträge entscheidet dreimal im Jahr der Kulturbeirat des Kreises in seinen Sitzungen.

Dabei stehen jeweils 1200 Euro zur Verfügung, insgesamt also 3600 Euro pro Jahr.« Die Bürgermeister der zehn Städte stehen hinter dieser neuen Maßnahme, schließlich ist die Förderung der Kultur nicht allein eine Kreisaufgabe. »Deshalb ist einem Förderantrag ein Nachweis über eine städtische Unterstützung beizufügen«, erläutert Walker. »Diese muss nicht immer eine finanziell sein, es reicht auch, wenn Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.«

Die Förderanträge können bis zum 1. März, 1. Juni oder 1. Oktober beim Kulturbüro im Kreishaus eingereicht werden. Fragen beantwortet Bernadett Walker telefonisch unter 05271/9653216 oder per E-Mail an b.walker@kreis-hoexter.de.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6342795?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851045%2F