Mo., 11.03.2019

Theatergruppe Bredenborn begeistert 200 Zuschauer bei Premiere des neue Stückes »Wer krank ist, muss kerngesund sein«

Haben bei der Premiere in der Schützenhalle begeistert (von links): Ramona Schmolinski, Marcel Dreier, Kai Bickmann, Thomas Massolle, Pia Brinkmann, Martina Märtens, Birgit Wolff, Marita Hengsbach, Beate Gerninghaus, Viktoria Gerninghaus und Friedrich Ernst.

Haben bei der Premiere in der Schützenhalle begeistert (von links): Ramona Schmolinski, Marcel Dreier, Kai Bickmann, Thomas Massolle, Pia Brinkmann, Martina Märtens, Birgit Wolff, Marita Hengsbach, Beate Gerninghaus, Viktoria Gerninghaus und Friedrich Ernst.

Von Wolfgang Tilly

Marienmünster-Bredenborn (WB). »Vorhang auf« hieß es am Samstag im Bredenborner Schützenhaus zum Theaterstück »Wer krank ist, muss kerngesund sein!«. 200 Besucher mit der Bereitschaft, ihre Lachmuskeln bis zum Äußerten zu belasten, waren zur Premiere in die zu einem Theater mit Bühne und pfiffiger Technik umgebaute Schützenhalle gekommen. Die zweistündige Komödie in drei Akten von Uschi Schilling war der Auftakt in die neue Spielzeit der Bredenborner Laienschauspieler.

»Wir waren mit unseren Zuschauern schon auf einem Schiff, in der Bahn und in einem Hotel – jetzt laden wir sie in ein Krankenhaus ein«, hatte Regisseur Friedrich Ernst vor der Premiere gesagt und von einem äußerst humorvollen Schwank gesprochen. Und dies war sicherlich nicht zu viel versprochen – denn einige der Zuschauer werden am Tag danach einen leichten Reiz in ihrer Lachmuskulatur verspürt haben. Turbulent drunter und drüber geht es im Krankenhaus, wo sehr viele Krankheiten behandelt werden und wo auch eine nicht allzu geschlossene Abteilung für psychisch kranke Menschen angegliedert ist. Der Arzt ist ein ziemlicher Macho, der die Herzen aller Damen erobern möchte. Damit trägt er nicht unbedingt zu einem reibungslosen Klinikalltag bei. So kann es im Krankenhaus schon einmal passieren, dass die Schwester einen Patienten im Moorbad vergisst oder ein Patient aus der Psychiatrie Arzt spielt. Hinzu kommt ein zerstreuter Professor, der komplett den Durchblick verliert. Allerlei Getratsche und zahlreichen Verwirrungen sowie der humoristisch interpretierte Unterschied zwischen Kassen- und Privatpatienten wird von den Bredenborner Schauspielern gekonnt auf die Bühne gebracht.

Proben seit September

Seit September des vergangenen Jahres sind die Protagonisten für diese Premiere im Einsatz. Die vier Bühnenbauer Dirk Bickmann, Birgit Altmiks, Alexander Grothe und Georg Fischer haben mit dem Techniker Manfred Märtens ganze Arbeit geleistet, um die Choreografie über ein Krankenhaus der besonderen Art künstlerisch umzusetzen. Im Hintergrund sind Viktoria Gerninghaus und Martina Märtens als Souffleusen tätig, wenn es einmal einen Texthänger geben sollte. Matthias Bickmann steht als Professor auf der Bühne. Der überhebliche und äußerst selbstbewusste Dr. Keller wird von Marcel Dreier gespielt. Pia Brinkmann und Birgit Wolff sind die Krankenschwestern Lisa und Senta. Die neugierige Putzfrau Olga wird von Marita Hengsbach gespielt. Ramona Smolinski schlüpft in die Rolle der Sekretärin des Professors. Beate Gerninghaus spielt eine resolute Dame von der Krankenkasse. Kai Bickmann wird in dem Stück zu einem Hypochonder aus Leidenschaft. Norbert »Harry« Lücke mimt den Patienten aus der Psychiatrie, der in verschiedene Rollen schlüpft und Thomas Masolle ist der Masseur.

Weitere Termine

Nach der Premiere am Samstag und dem gestrigen Sonntag sind die nächsten buchbaren Termine am kommenden Samstag, 16. März, um 19.30 Uhr, am Samstag, 23. März, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 24. März, um 16 Uhr in der Schützenhalle an der Sommerseller Straße. Noch verfügbare Restplätze können bei Matthias Bickmann (Telefon 0152/02016796) und bei Birgit Altmiks (Telefon 05276/489) gebucht werden. Für Erwachsene kostet der Eintritt sieben Euro und für Kinder drei Euro. Birgit Altmiks, die diesmal aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst auf der Bühne stehen konnte, nannte die Premiere einen vollen Erfolg. »Ich bin stolz auf meine Kollegen«, zollte sie nach der Vorstellung allen zehn Schauspielern ihren vollsten Respekt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6461790?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851045%2F