Gelungene Auftaktveranstaltung des Klostersommers unterhält 70 Besucher
Vielfältige Künste

Marienmünster (WB). Mit einem Fest der Künstler und Künste hat der Klostersommer am Sonntagnachmittag im Konzertsaal »Ackerscheune« in Marienmünster begonnen. Das geschmackvolle Konzertformat sowie die Ausstellungseröffnung begeisterten die Besucher.

Mittwoch, 17.07.2019, 09:40 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 09:50 Uhr
Die jungen Musiker Claudius Kamp (links) und Bernhard Reichel haben das Publikum mit ihrer warmen und klangvollen Barockmusik verzaubert. Sie präsentierten eine von insgesamt zwei musikalischen Darbietungen während der Auftaktveranstaltung. Foto: Celine Niemann
Die jungen Musiker Claudius Kamp (links) und Bernhard Reichel haben das Publikum mit ihrer warmen und klangvollen Barockmusik verzaubert. Sie präsentierten eine von insgesamt zwei musikalischen Darbietungen während der Auftaktveranstaltung. Foto: Celine Niemann

Bis Mittwoch, 28. August, entstehen nun im Dialog mit den Künstlern vielfältige literarische und musikalische Wege. Bisher gab es alle zwei Jahre ein Klosterfestival im Sommer, doch in diesem Jahr wird die Serie »Klostersommer« genannt. Die Veranstaltungsreihe fungiert als Bündel kultureller Angebote der Region – geprägt von besonderen Konzertformaten.

Zum Auftakt des Klostersommers erklang in Marienmünster märchenhafte Barockmusik. Das Duo Bernhard Reichel (Laute und Theorbe) und Claudius Kamp (Blockflöte und Dulcian) verzauberte mit seinen Klängen die Gäste. Sichtlich versunken in der Musik der jungen Künstler genossen die 70 Kulturliebhaber auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die zwischenzeitlich gereicht wurden.

Malerei und A-cappella-Musik

In der Pause wurde die Ausstellung »reMIX« mit den Bildern von Peter Mim eröffnet. Der Pantomime ist in verschiedenen künstlerischen Bereichen tätig. In seiner aktuellen Ausstellung beschäftigt er sich mit der Utilisation, also der Verwendung der Farben und deren Wirkung in Form, in der Darstellung als Ganzes und als Kontemplation. Bis Ende September stellt Mim der Kulturstiftung eine Auswahl seiner Werke zur Verfügung.

Peter Mim hat seine Kunst ausgestellt.

Peter Mim hat seine Kunst ausgestellt. Foto: Celine Niemann

In einem zweiten Teil der Auftaktveranstaltung traten die »ChoriFeen« auf, die 2010 als Projekt-Ensemble mit Sängerinnen aus Nordrhein-Westfalen gegründet wurden. Unter der Leitung von Katharina Gärtner steht die A-cappella-Musik im Fokus der Chorarbeit. Das Repertoire der »ChoriFeen« reicht von vokaler Pop- und Jazzmusik bis hin zu klassischer Literatur für Frauenstimmen.

Nächste Veranstaltung am 27. Juli

Besucher Thomas Fricke aus Berlin lobte insbesondere die Vielfältigkeit der Auftaktveranstaltung. »Das Zusammenspiel der verschiedenen Künstler und Künste gefällt mir wirklich gut. Das Ambiente hat ebenfalls einen großen Reiz und die Barockmusik zu Anfang hat mir imponiert.«

Initiator des Klostersommers ist die Klosterlandschaft OWL, die seit zehn Jahren als ein lebendiges kulturelles Netzwerk existiert. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die kulturellen und spirituellen Schätze der Region sichtbar und hörbar machen. »Die Region OWL und der Kreis Höxter sind immer einen Besuch wert. Die Region ist so schön, dass hier auch Urlaub gemacht werden kann. Immer wieder haben sich Verantwortliche Gedanken gemacht, wie sie die Potenziale der Region darstellen, damit das auch bekannt wird«, betonte Hans Hermann Jansen von der Klosterlandschaft OWL.

Die nächste Veranstaltung in Marienmünster im Rahmen des Klostersommers im Kreis Höxter ist »Die Bach-Nacht 2019«, die am Samstag, 27. Juli, um 20 Uhr in der Kirche, dem Konzertsaal und im Schafstall stattfindet. Diese beginnt mit einem Orgelkonzert von Prof. Eberhard Lauer, anschließend gibt es »Brot und Wein«. Dann tritt das Marimba-Kollektiv der Hochschule für Musik Detmold auf und es werden Bachchoräle in der Abteikirche gesungen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6783831?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851045%2F
Arminia und der Karten-Ärger
Zu 20 Prozent darf die Schüco-Arena am Samstag ausgelastet werden. Die Registrierung für die etwa 5400 Karten sorgt für Probleme. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker