Fr., 16.08.2019

Arbeiten an der Grundschule Marienmünster laufen nach Plan – Richtfest im Herbst Im November kommt das Dach drauf

In Vörden entsteht derzeit der neue Gebäudeteil der Grundschule Marienmünster. Seit den Sommerferien ist bereits einiges passiert. Die Stadt weist darauf hin, dass der Zeitplan bislang voll eingehalten werden kann und auch die vorgesehenen Kosten derzeit nicht überschritten werden.

In Vörden entsteht derzeit der neue Gebäudeteil der Grundschule Marienmünster. Seit den Sommerferien ist bereits einiges passiert. Die Stadt weist darauf hin, dass der Zeitplan bislang voll eingehalten werden kann und auch die vorgesehenen Kosten derzeit nicht überschritten werden. Foto: Dennis Pape

Von Dennis Pape

Marienmünster-Vörden (WB). Die Arbeiten am neuen Gebäude der Grundschule Marienmünster laufen voll nach Plan – sowohl was die Zeit als auch was die Kosten angeht. Im November soll bereits Richtfest gefeiert werden, teilt die Stadt mit.

Es gibt derzeit viele Zaungäste an der Großbaustelle in Marienmünster – das Interesse am Fortschritt des 3,6-Millionen-Euro-Projektes hält an. Bürgermeister Robert Klocke hat aus seinem Büro im benachbarten Rathaus den besten Blick und betont: »Es ist etwas ganz Besonderes, dieses große Projekt unserer kleinen Stadt Tag für Tag wachsen zu sehen.

Dass derzeit alles nach Plan läuft, ist um so schöner.« Nicht nur die Grundschule mit den derzeit 170 unterrichteten Mädchen und Jungen würde vom Neubau profitieren – »wir haben in Zukunft auch optimale Bedingungen für die U3-Betreuung im Kindergarten«, so Klocke. Und auch wenn es in Zukunft vielleicht einen verpflichtenden Offenen Ganztag gäbe, wäre die Stadt Marienmünster darauf bestens vorbereitet.

Nach Richtfest folgt der Innenausbau

Und seit dem ersten Spatenstich in den Sommerferien ist wirklich bereits einiges passiert, wie Hochbauingenieur Matthias Peitsch erläutert: »Seit den Ferien sind zunächst Erdarbeiten verrichtet worden – die Baugrube musste angepasst werden. Nachdem die Arbeiten an der Sohle aus Beton abgeschlossen waren, sind Teilwände im Untergeschoss errichtet worden.

Kommentar

Einmal mehr stemmt die kleinste Stadt im Kreis Höxter ein Großprojekt mit 3,6 Millionen Euro, die aus Zuschusstöpfen stammen. Die Grundschule Marienmünster zeichnet sich bereits jetzt durch moderne und zukunftsweisende Konzepte sowie Einrichtungen aus. Sie kann durch den Neubau auf sehr lange Sicht ein Leuchtturm der Schullandschaft in der Region bleiben. Dennis Pape

Im Bereich des Speisesaals wurden zum Beispiel so genannte konstruktive Träger der Stahlbetondecke verwendet, da die Stützweiten sehr lang sind. Derzeit werden die Platten für die Decke im Speisesaalbereich gelegt.« Sollte es in diesem Tempo weitergehen, würde bereits im November Richtfest gefeiert, dann beginnt der Innenausbau. Nach den Sommerfreien 2020 sollen die Räumlichkeiten genutzt werden.

Schiebetüren statt Flügeltüren

Die Stadt sei zufrieden mit der Arbeit aller Beteiligten – man setze bezüglich der Materialien auch ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit. »Alle Planungen werden mit der Politik besprochen – der Runde Tisch sorgt dafür, dass alle Akteure mitgenommen werden«, betont Peitsch.

So habe man sich in der jüngsten Vergangenheit zum Beispiel gemeinsam von Flügeltüren auf Schiebetüre umentschieden. Im unteren Teil des Gebäudes sollen zukünftig die Mensa, Verwaltung, Funktionsräume und die OGS angesiedelt sein, oben gibt es Klassen und Fachräume sowie Lernlandschaften. Die moderne Ausstattung der Räume im anderen Grundschulgebäude gehöre auch im Neubau zum Standard in Marienmünster.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6851495?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851045%2F