Ehrenamtliche bauen in einer Scheune auf dem Gelände der Abtei Bibel-Pfähle
Helfer legen gemeinsam Hand an

Marienmünster (WB/sos). Die Kloster-Garten-Route wird zum Pilgerweg. Dazu tragen vier Meter hohe Lärchenholz-Pfähle mit Bibelversen bei, die demnächst entlang der 300 Kilometer langen Radweg-Strecke zum Innehalten einladen und derzeit in drei Werkstätten im Kreis Höxter entstehen.

Montag, 21.10.2019, 06:00 Uhr
Pfahl-Werkstatt in Marienmünster: Der Familienkreis Marienmünster-Abtei präsentiert seinen Bibel-Pfahl gemeinsam mit Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne (links). Josef Fuhrmann (2. von rechts) hat den Prototyp gebaut. Der Familienkreis hat die vielen Helfer bewirtet. Foto: Christiane Sasse
Pfahl-Werkstatt in Marienmünster: Der Familienkreis Marienmünster-Abtei präsentiert seinen Bibel-Pfahl gemeinsam mit Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne (links). Josef Fuhrmann (2. von rechts) hat den Prototyp gebaut. Der Familienkreis hat die vielen Helfer bewirtet.

Ehrenamtliche bauen Bibel-Pfähle

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In eine dieser Werkstätten verwandelte sich am Samstag eine Scheune auf dem Gelände der Abtei Marienmünster. Knapp 30 Ehrenamtliche aus den evangelischen Kirchengemeinden Höxter (Kilianikirche) und Nieheim-Marienmünster sowie aus den katholischen Kirchengemeinden Brenkhausen, Ovenhausen, Marienmünster-Abtei (Familienkreis), Bellersen, Steinheim (Emmerauen) und Vinsebeck legten gemeinsam Hand an. Und die Arbeit ging ihnen schneller von der selben als geplant. Also nahmen die fertigen Pfähle aus schweren Lärchenholz-Brettern am Samstag schon kurz nach Mittag in Reih und Glied Aufstellung – allerdings nicht im wortwörtlichen Sinne. Liegend harren sie in der Scheune, in der sie gebaut wurden, ihrer tatsächlichen Aufstellung in den Orten Vinsebeck, Steinheim, Nieheim, Abtei Marienmünster, Ovenhausen, Brenkhausen und Höxter.

Für jeden der Pfähle hat eine Gemeinde einen Bibelvers ausgesucht

Insgesamt 28 Bibel-Pfähle – die letzten elf entstehen am kommenden Samstag in der dritten und letzten Werkstatt auf der Hegge – werden die Route säumen. Den Prototyp hat Josef Fuhrmann aus Marienmünster gebaut. Für jeden der Pfähle hat eine Gemeinde einen Bibelvers ausgesucht und einen Begleittext verfasst. Beim Pfahl-Bau fassen Vertreter der beteiligten Gemeinden ebenfalls mit an. So wird die spirituelle Aufwertung der Kloster-Garten-Route zu einem ökumenischen Gemeinschaftsprojekt. Christen haben sich zusammen gefunden, um die Herzen der Menschen für die Heilige Schrift zu öffnen. Sie werden zu Botschaftern für Gottes Wort.

Pilger können in Broschüre Stempel sammeln

Den Pilgergedanken greifen die Beteiligten auf, indem sie an den Bibel-Pfählen jeweils einen Buchstaben-Stempel anbringen. Mit ihm können die Radler in der Begleitbroschüre einzelne Seiten abstempeln. Am Ende ergibt sich ein Lösungswort. In der Broschüre werden die Bibelverse und die Begleittexte der Pfähle nachzulesen sein. An weiteren Stationen runden Bibel-Bretter die Impulse am Wegesrand ab.

Das Projekt wird, wie berichtet, zu 65 Prozent mit »LEADER«-Mitteln gefördert. Regionalmanagerin Christiane Sasse koordiniert die Initiative. Das Erzbistum Paderborn trägt35 Prozent der Kosten.

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