Auch Fürstenberg, Lintel, Niesen, Körbecke, Lüdenhausen und Wehe platziert
»Unser Dorf hat Zukunft«: Himmighausen gewinnt Gold

Nieheim/Bad Sassendorf (WB). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat am Sonntag im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Bad Sassendorf die Gewinner des Landeswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« 2018 ausgezeichnet. Zu den Siegern gehört auch das Dorf Himmighausen (Stadt Nieheim) im Kreis Höxter.

Sonntag, 09.09.2018, 13:50 Uhr aktualisiert: 09.09.2018, 14:04 Uhr
Das Dorf Himmighausen (Stadt Nieheim) hat beim Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« Gold gewonnen. Foto: Harald Iding
Das Dorf Himmighausen (Stadt Nieheim) hat beim Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« Gold gewonnen. Foto: Harald Iding

»Mich beeindruckt sehr, wie sich die teilnehmenden Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für ihre Heimat engagieren. Sie zeigen: Unsere ländlichen Räume sind vielfältig, lebenswert und zukunftsfähig«, gratulierte die Ministerin.

44 Dörfer hatten sich erfolgreich für den Wettbewerb beworben: 22 Dörfer aus dem Landesteil Westfalen-Lippe, 22 Dörfer aus dem Rheinland. Die Jury hat neben den fünf Gold-Medaillen 25 Silber- und 14 Bronzemedaillen vergeben. Damit liegt Nordrhein-Westfalen zum wiederholten Mal an der bundesweiten Spitze.

Sieben Gewinner aus Ostwestfalen-Lippe

Insgesamt konnten sich sieben Dörfer aus Ostwestfalen-Lippe erfolgreich platzieren. Dazu gehören neben Gold-Dorf Himmighausen die Silbermedaillen-Gewinner Fürstenberg (Stadt Bad Wünnenberg/Kreis Paderborn), Lintel (Stadt Rheda-Wiedenbrück/Kreis Gütersloh), Niesen (Stadt Willebadessen/Kreis Höxter).

Bronze gewannen zudem Körbecke (Stadt Borgentreich/Kreis Höxter), Lüdenhausen (Stadt Kalletal/Kreis Lippe) und Wehe (Stadt Rahden/Kreis Minden-Lübbecke).

Bewertet wurden folgende Punkte: Konzeption und deren Umsetzung zur Förderung der Lebensqualität; wirtschaftliche Entwicklungen und Initiativen, beispielsweise zum Erhalt von Geschäften und Gemeinschaftseinrichtungen; das soziale und kulturelle Leben; die Baugestaltung und Entwicklung zum Erhalt der ortsbildprägenden Bausubstanz; die Grüngestaltung; die Einbindung der Dörfer in die Landschaft wie zum Beispiel die Bewirtschaftung und Entwicklung charakteristischer Landschaftsbestandteile; der Biotop- und Artenschutz.

Abschlussveranstaltung am 10. November in Salzkotten

In einer vierwöchigen Reise hat die Jury jedes der 44 Dörfer besucht und sich vor Ort vom Engagement und der Leistung der Bewohner überzeugt. Neben den Medaillen des Landes wurden 26 Sonderpreise von nordrhein-westfälischen Verbänden und Stiftungen vergeben, unter anderem für ökologische Maßnahmen, soziale und kulturelle Leistungen, unternehmerische Initiativen oder besondere gestalterische Details.

Am 10. November finden die offiziellen Abschlussveranstaltungen in Salzkotten (Kreis Paderborn) und am 24. November in Heinsberg Oberbruch (Kreis Heinsberg) statt.

 

 

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