Ehemaliger Präsident Erwin Nowak und Choreografin Sarah Hansmann mit Orden bedacht
Nieheimer feiern furiosen Auftakt

Nieheim (WB/wt). Mit »denn Einigkeit auf Schritt und Tritt, das tut ja gar nicht weh und wenn de Katt in’t fuer schitt, wö maket Olle meh«, erwachte die schwarze Katze aus dem Sommerschlaf und stimmte zum Auftakt das karnevalistische Nieheimer Volk in den rustikalen Gewölben des Rathauskellers auf die neue närrische Saison ein. NKG-Präsident Josef Schunicht sagte schmunzelnd: »Eigentlich ist in Nieheim das ganze Jahr Karneval, bis auf einen Tag – Aschermittwoch.«

Sonntag, 17.11.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 17:21 Uhr
Vom Bund westfälischer Karneval ausgezeichnet: Erwin Nowak (links) und Sarah Hansmann. Foto: Wolfgang Tilly
Vom Bund westfälischer Karneval ausgezeichnet: Erwin Nowak (links) und Sarah Hansmann. Foto: Wolfgang Tilly

Mit Prinz Martin, der fröhlich Fermentierende, und seiner Prinzessin Kirsten, die melodisch Planende, feierten die Nieheimer Karnevalsgesellschaft und ihre Jecken den Auftakt in die neue Session mit dem Höhepunkt Rosenmontagsumzug am 24. Februar 2020. Beim Büttenprogramm luden als erstes die »Emmersingers« zu ersten Schunkelrunden ein. Refrains mit »Olle Meh«, aber auch »Man Teou«, dem Schlachtruf der »verfeindeten« Steinheimer Nachbarn, zeigte der karnevalistische Männerchor seine musikalischen Fähigkeiten. Mit dem Kerstin-Ott-Song »Komm, lass uns die Welt bemalen in Regenbogenfarben« begeisterte danach die Mini-Garde das närrische Volk. Die sechs- bis zehnjährigen Tänzerinnen mussten nach lauten Zugaberufen dann noch mal auf die Bühne. Extra eingeflogen, lästerte der Delbrücker Uli Gockel in seinem markanten Wortbeitrag als Weltenbummler auf der Walz. »Am Tisch, auf dem ein 100-Euro-Schein liegt, sitzen der Weihnachtsmann, der Osterhase, ein langsamer und ein schneller Beamter. Wer bekommt am Ende den Schein – der langsame Beamte, denn andere gibt es nicht«, war eine der beklatschten Pointen.

Nieheimer Narren legen los

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Erwin Nowak und Sarah Hansmann ausgezeichnet

Mit »ich wollte niemals ein Steinheimer sein« erfreute die musikalische Runde mit breitem australischem Slang und auch mit ausländischer Sprache – sollte englisch sein – das närrische Rund. »The Dingos« kamen aber nicht aus dem fernen Australien, sondern aus dem nahen Merlsheim. Gut Bescheid über Nieheimer Interna wussten in der Bütt Bernhard Schröder und Dirk Guse. Bevor dann zum Schluss die »jungen« Emmersingers das Büttenprogramm beendeten, durfte Präsident Schunicht zahlreiche Ehrungen vornehmen. Besonders der ehemalige Präsident Erwin Nowak wurde überrascht. Der Nieheimer Bernd Bartels-Trautmann, als Beisitzer 2016 in das hohe Amt in den Bund Westfälischer Karneval gewählt, überreichte dem umtriebigen Nowak den Verdienstorden in Gold und zeichnete auch die langjährige Choreografin für die Mini-Garde, Sarah Hansmann, aus.

Lange karnevalistische Nacht

Der Steinheimer Wolfgang Vieth vom Fun-Express, aus Steinheim stammend, in Marienmünster wohnhaft aber in Nieheim geboren, sorgte nach dem offiziellen Programm für die nötige Power für eine erste lange karnevalistische Nacht.

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