Mo., 02.12.2019

Ehemaliges Hotelareal: Firma Krome baut eine Bäckerei mit Café Nieheims „neue Mitte“ entsteht

So soll das neue Café aussehen.

So soll das neue Café aussehen. Foto: Planungsbüro

Nieheim (WB/nf). Einstimmig hat der Ortsausschuss Nieheim eine Empfehlung für die teilweise Wiederbebauung der Brachfläche des ehemaligen „Westfälischen Hofs“, der nach einem Brand abgerissen worden war, ausgesprochen. Die Baumaßnahme erfolgt als eingeschossige Erweiterung des Gebäudes Marktstraße 25.

Im modernen Anbau will künftig die Firma Krome aus Bredenborn eine Bäckerei mit Café betreiben. Außerdem sollen im Außenbereich 80 Quadratmeter gepflastert werden. Die Planungen der Gebäudeeigentümer sind mit Holger Pump-Uhlmann in seiner Funktion als städtebaulicher Berater der Stadt Nieheim abgesprochen worden, hieß es jetzt im Ortsausschuss

Der Berater hält die Planungen für „stadtbildverträglich und konform mit der Nieheimer Erhaltungs- und Gestaltungssatzung“. Auf positive Resonanz im Ausschuss stieß, dass die Sichtachse vom Richterplatz zur Kirche trotz des Neubaus erhalten bleibe und sich die Optik des Erweiterungsbaus in das Bild des historischen Ortskerns einfüge.

Vorgesehen ist, die Maßnahme zügig umzusetzen. Die Zielvorstellung besteht darin, das Vorhaben spätestens zum Käsemarkt 2020 (September) zu realisieren.

Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal ist überzeugt, dass die Bäckerei mit Café für die Belebung des historischen Ortskerns und Stadtmittelpunkts von herausragender Bedeutung wäre. „Durch die Erweiterung der Sitzplätze im Innen- und Außenbereich entsteht ein Frequenzbringer für den innerstädtischen Einzelhandel!“

Auch die Fassade des Gebäudes Marktstraße 25 werde wesentlich aufgewertet, strahle auf die Nachbargebäude aus und könne so auch den neu gestalteten Richterplatz beleben. „Das ist der erste Schritt für Nieheims neue Mitte“, war Wolfgang Kuckuk (SPD) überzeugt. Bei der Stadt Nieheim gehe man davon aus, dass die bauliche Entwicklung an dieser Stelle weitere Investitionen im Quartier Richterplatz möglich mache – die Schaffung barrierefreien Wohnraums ebenso wie die von Beherbergungsbetrieben.

Neubaugebiet „Am Park“

In der Ortsausschuss-Sitzung teilte Dietmar Becker außerdem mit, dass für das Neubaugebiet „Am Park“ die Vermarkung der Grundstücke begonnen habe. „Die ersten sieben Reservierungen liegen vor“, informierte er über das erkennbar große Interesse von Bauwilligen. Insgesamt 28 Grundstücke seien in dem Baugebiet vorgesehen. Neu ist, dass die Stadt neue Wege für die Anlage der Vorgärten gehen möchte. „Naturnahe Vorgärten sollen einen Beitrag gegen die Folgen des Klimawandels leisten und die Artenvielfalt erhalten“, heißt es in einer Broschüre, die allen Bauwilligen zur Verfügung gestellt werde.

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