Do., 09.04.2020

CDU-Bürgermeisterkandidat Elmar Kleine startet Online-Wahlkampfaktivitäten mit einem Positionspapier „Wirtschaft und Tourismus sind Chefsache“

Elmar Kleine (52) aus Oeynhausen ist Ratsherr und möchte im September Bürgermeister von Nieheim werden. Er stellte sein Programm jetzt beim Redaktionsbesuch beim WESTFALEN-BLATT in Höxter vor. Seine Positionen sind auch online nachzulesen.

Elmar Kleine (52) aus Oeynhausen ist Ratsherr und möchte im September Bürgermeister von Nieheim werden. Er stellte sein Programm jetzt beim Redaktionsbesuch beim WESTFALEN-BLATT in Höxter vor. Seine Positionen sind auch online nachzulesen. Foto: Michael Robrecht

Nieheim (WB/rob). Am 13. September sollen die Nieheimer entscheiden, wer als Nachfolger von Rainer Vidal neuer Bürgermeister der Stadt wird. Steuerberater Elmar Kleine tritt für die CDU an und hat nach der Stadtverbandsversammlung jetzt seine inhaltlichen Wahlkampfaktivitäten gestartet. Doch wie wirbt man um Wähler in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen?

Elmar Kleine (52/verheiratet/zwei Kinder) will die Menschen zunächst über seine Internetseite (www.elmar-kleine.de) und über Facebook informieren. Er hat deshalb unter dem Titel „Elmar Kleine – ein Bürgermeister zum Anfassen“ einen Katalog mit ihm wichtigen politischen Themen veröffentlicht.

„Das Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie macht es mir schwer, mich mit den Bürgerinnen und Bürgern über Anliegen und Anregungen auszutauschen. Mir ist dies aber wichtig. Deshalb bin ich ab sofort jeden Dienstag zwischen 18 und 20 Uhr telefonisch unter 0171/2016831 für Fragen zu erreichen“, so Elmar Kleine. Sein endgültiges Wahlprogramm mit weiteren Ergänzungen will er mit Blick auf die vielen Ereignisse erst später präsentieren.

Wichtig sind dem in Oeynhausen wohnenden CDU-Stadtverbandschef und langjährigen Ratsherrn klare Verhältnisse in Nieheim. Die CDU habe ein schlagkräftiges und kompetentes Kandidatenteam aus Jung und Alt für die Wahlbezirke aufgestellt und setzte auf die absolute Mehrheit der Sitze im Rat, um für Nieheim Stabilität zu erhalten. Folgende Aussagen sind Kleine im Positionspapier wichtig.

Das Positionspapier

Zur Wirtschaft: „Wir müssen für die mittelständischen Unternehmen die Rahmenbedingungen für ihre erfolgreiche Tätigkeit verbessern. Das heißt, dass man im Dialog mit den Privateigentümern Gewerbeflächen anbietet, um Expansionen zu ermöglichen. Gemeinsam soll um Fachkräfte und Auszubildende geworben werden.“ Einen Austausch mit den Nieheimer Unternehmern hält er für wichtig. Wirtschaftliche Entwicklung heißt für ihn auch, den Einzelhandel zu fördern, neue Formen der Tourismusförderung zu finden sowie für die Ansiedlung innovativer Gastronomie zu werben. Existenzgründern dürften keine Steine in den Weg gelegt werden. Wirtschafts- und Tourismusförderung sei Chefsache.

Zur Digitalisierung: „Viele Haushalte sind oder werden noch an das Glasfaserkabel direkt oder über die Hybridlösung indirekt angeschlossen. Um hier den Anschluss an die immer mehr ansteigenden Ansprüche an das digitale Netz nicht zu verpassen, muss es weiterentwickelt werden, wofür ich mich flächendeckend engagieren möchte.“

Zur Schul- und Familienpolitik: „Damit wirtschaftliche Entwicklung gelingen kann, ist es sehr wichtig, junge Leute und Familien zu halten oder zurückzugewinnen. Deshalb muss nicht nur die Wohnsituation oder der Freizeitwert in Nieheim attraktiv sein, darüber hinaus gehört auch die Attraktivität der Schulen und Kindergärten dazu.“ Mit den Leitern der Einrichtungen habe er gesprochen und wisse „wo der Schuh drückt“. „Die Bemühungen, an denen ich als Mitglied des Rates beteiligt war, haben dafür gesorgt, dass durch Umbaumaßnahmen die Grundschule, teilweise jetzt auch schon die Realschule und die Kitas Oeynhausen und Nieheim in einem sehr guten Zustand sind.“

Die Grundschule sei eine Schule gemeinsamen Lernens und durch zertifizierte Schwerpunkte eine wichtige Einrichtung für den Bildungsstandort Nieheim. Die Realschule Nieheim als Ganztagsschule müsse eine Realschule bleiben und dürfe nicht durch zusätzliche Bildungszweige zu einer Art Gesamtschule „mutieren“. Denn nur aufgrund ihrer Qualität als Realschule falle die Wahl von Kindern und Eltern für eine weiterführende Schule auf diese Schule.

Zum Klimaschutz : Symbolisch für das Thema Klimaschutz steht für die CDU Nieheim und Elmar Kleine die Diskussion um einen Klimapark. Dieser soll aufzeigen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, Klimaschutz in Nieheim zu gestalten. Die Nieheimer Flechthecken, ein immaterielles Kulturerbe in NRW, seien Bestandteil dieses Klimaschutzes und verdienen Aufmerksamkeit.

Zur Marktstraße Nieheim: „Die Marktstraße ist die Hauptschlagader der Stadt. Es muss die Möglichkeit erhalten bleiben, dass sie durchfahren werden kann, Parkmöglichkeiten bietet und uneingeschränkt von Fußgängern, Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.“

Zur Stadthalle : Die Stadthalle muss instand gesetzt werden. Ziel sei es, die Halle zu modernisieren und dabei den Charakter zu erhalten. Dafür wolle er Landes- und Bundeszuschüsse einwerben.

Wer mehr Details über Elmar Kleine lesen möchten, findet unter www.elmar-kleine.de seine neue Internetseite. Auch auf Facebook (Elmar Kleine Bürgermeister zum Anfassen gibt es Beiträge).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7363079?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851053%2F