„RichterHaus der Generationen“ ist Regionale-2022-Projekt
Nieheim freut sich über Erfolg

Nieheim (WB). Das Richterhaus in Nieheim ist neues Regionale-Projekt. Zusammen mit dem Multimodalen Verkehrssystem Lippe hat das „Urban-Land-Board“ als Entscheidergremium der Regionale 2022 das Richterhaus jüngst aufgenommen. Damit stehen nun bereits sieben Projekte der Regionale 2022 fest. Sechs Projektkandidaten erhielten außerdem den B-Status und fünf Projektideen den C-Status.

Freitag, 15.05.2020, 12:37 Uhr aktualisiert: 15.05.2020, 12:40 Uhr
Die Stadt Nieheim entwickelt das Richterhaus zu einem attraktiven Quartier im Stadtkern. Foto: Bettina Schulz
Die Stadt Nieheim entwickelt das Richterhaus zu einem attraktiven Quartier im Stadtkern. Foto: Bettina Schulz

„Die Regionale 2022 ist auf Kurs! Und es gehen jetzt schon erste Projekte in die Umsetzung“, sagt der Vorsitzende des Urban-Land-Boards, Paderborns Landrat Manfred Müller. „Ein besonderes Augenmerk legen wir darauf, dass Regionale-Projekte die Unternehmen und Kommunen in Ostwestfalen-Lippe in der aktuellen Krise unterstützen können.“ Auch unter derzeit schwierigen Rahmenbedingungen laufe die Arbeit an der Regionale wie geplant weiter.

Das Urban-Land-Board habe mit zahlreichen Projektentscheidungen wichtige Weichenstellungen in den Themenbereichen Gesundheitsversorgung, Mobilität und Stärkung des ländlichen Raums vorgenommen.

Regierungspräsidentin Judith Pirscher sieht in der Regionale 2022 ein bedeutendes Instrument: „Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation ist es wichtig, die Zukunft nicht aus dem Blick zu verlieren, sondern sie weiter zu gestalten. Jetzt ist es wichtig, zuversichtlich zu sein und Impulse zu setzen. Das heißt insbesondere, Förderentscheidungen vorzubereiten, die die Struktur und die Konjunktur der Region nachhaltig stützen und verbessern. Hierfür leisten alle, die am Regionale-Prozess beteiligt sind, wertvolle Arbeit.“

Neue Website

Mit einem eigenen Internetauftritt präsentiert sich das wachsende Urban-Land Ostwestfalen-Lippe auch online. Unter www.urbanland-owl.de finden sich viele Informationen zu den Projekten und zum Regionale-2022-Prozess. Zahlreiche Benefits und ein Blog ergänzen das Angebot.

Das Richterhaus

Die Stadt Nieheim entwickelt mit dem Regionale-Projekt „RichterHaus der Generationen“ ein attraktives Quartier im historischen Stadtkern neu. Die rund 6.000 Einwohnerinnen und Einwohnern starke Kommune im Kreis Höxter hat das identitätsstiftende Richterhaus, das lange leer und ungenutzt war, erworben. Dort ziehen Tagespflege, Volkshochschulen und die kommunale Jugendeinrichtung ein. Die gemeinsame Nutzung von Jung und Alt hat Beispielcharakter für das Urban-Land Ostwestfalen-Lippe. „Ich freue mich riesig für die Stadt Nieheim, dass das „RichterHaus der Generationen“ jetzt Regionale-2022-Projekt ist. Für die zweitkleinste Stadt in OWL ist es eine bedeutende Auszeichnung, dieses Prädikat verliehen zu bekommen. Rund um das „RichterHaus der Generationen“ wird das gesamte Quartier von der Strahlkraft des Gebäudes und seiner Nutzung enorm profitieren“, sagt Nieheims Bürgermeister Rainer Vidal.

Ziel

Das Regionale-Projekt ist Teil des Verbunds „Stadtgesellschaft im Denkmal“, in dem sich die fünf Städte Bad Driburg, Horn-Bad Meinberg, Höxter, Lemgo, Nieheim mit einer Einwohnerzahl zwischen 6.000 und 40.000 und ein Quartier der Großstadt Paderborn zusammengefunden haben. Gemeinsames Ziel ist, strukturschwache Ortskerne zu einer lebendigen und attraktiven Mitte zu machen.

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