Beim dritten Gelände-Reitercup ist auf Gut Externbrock Geschicklichkeit gefragt
Siegerin wollte nur Spaß haben

Niehei m  (WB/üke). Beim dritten Gelände-Reitercup sind in Nieheim starke Leistungen angesagt: Maren Pöttker aus Horn-Bad Meinberg jubelt nach starken Auftritten mit ihrem Araber „Mouray El Era“ über den ersten Platz.

Dienstag, 16.06.2020, 03:10 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 05:01 Uhr
Die Siegerin zeigt Flagge: Maren Pöttker aus Horn-Bad Meinberg wartet beim dritten Gelände-Reitercup in Nieheim mit ihrem Araber „Mourayh El Era“ mit beeindruckenden Vorstellungen. Foto: VFD Regional-Gruppe
Die Siegerin zeigt Flagge: Maren Pöttker aus Horn-Bad Meinberg wartet beim dritten Gelände-Reitercup in Nieheim mit ihrem Araber „Mourayh El Era“ mit beeindruckenden Vorstellungen. Foto: VFD Regional-Gruppe

Auf Gut Externbrock war die VFD (Vereinigung der Freizeitreiter und Fahrer in Deutschland) und explizit die Regionalgruppe Höxter/Lippe-Süd der Gastgeber. Alles war bestens vorbereitet. Die Reiterinnen und Reiter nutzten die exzellenten Bedingungen. Vielseitig war gefragt: Bewertet wurden das theoretische Wissen, der Auftritt beim Geländeritt sowie die Vorführung im Trailparcours. Der Wettkampf stand unter dem Motto “Fair zum Pferd“.

Große Resonanz

„Mittlerweile sind wir über die Kreisgrenzen bekannt, so dass Reiter aus ganz OWL angereist sind. Sie nahmen mitunter Fahrtzeiten von mehr als einer Stunde in Kauf“, stellt die erste Vorsitzende der Regionalgruppe Höxter/Lippe Süd, Ina Hagemeier, heraus. Dabei mussten alle Teilnehmer zu Beginn einen Fragebogen ausfüllen. Grundlagen zum Thema Pferd, das Verhalten im Umgang mit dem Vierbeiner sowie das Auftreten im Straßenverkehr und im Gelände standen auf der Agenda.

Vielseitigkeit gefragt

Nach der Theorie folgte die Praxis: Die Reiterinnen und Reiter begaben sich in Gruppen von bis zu vier Reitern auf die Geländestrecke. Durch die Landschaft des Weserberglandes ging es auf rund 15 Kilometer am Holsterturm und vorbei über den Wenkenberg bei Nieheim. Unterwegs achteten die Teilnehmer auf versteckte Hinweise und lösten knifflige Aufgaben. Zum Abschluss stand der Trailparcours – hier wurde die Nervenstärke der Pferde durch Schreck-Hindernisse getestet. Die Hindernisse imitierten unvorhergesehene Situationen im Gelände. Die Teilnehmer mussten die Hürden geschickt und „fair zum Pferd“ nehmen. Die Pferde – von Warmblüter, über Ponys, Kaltblütern und Westernpferden – zeigten dabei überraschende Leistungen. „Es ist immer wieder beeindruckend, was eine gute Beziehung zwischen Reiter und Pferd bewirken kann“, betonte Trailrichterin Catrine Kiel.

Der dritte Platz ging an Michaela Marenholz und „Basil“. Zweite wurde wie im Vorjahr Dajana Wittrock mit „Stjarna“ aus Hessisch Oldendorf. Den Sieg feierte Maren Pöttker mit ihrem Araber „Mourayh El Era“. „Ich habe mich eigentlich nur angemeldet, weil ich in den Vorjahren schon so viel Spaß hatte. Mit dem großen Erfolg habe ich nicht gerechnet“, war selbst Pöttker überrascht.

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