Patronats- und Schützenfest einmal anders
Festandacht auf dem Antoniusberg

Nieheim-Eversen (WB). „Was einzelnen nicht möglich ist, schaffen viele“. Getreu dieser Aussage haben die Everser Sankt Antonius Schützenbruderschaft und die Kirchengemeinde eine Möglichkeit gefunden, das Patronats- und Schützenfest nicht ganz ausfallen zu lassen.

Dienstag, 30.06.2020, 04:05 Uhr aktualisiert: 30.06.2020, 05:00 Uhr
Die Schützen legen den Kranz am Ehrenmal nieder. Foto: Schützenbruderschaft
Die Schützen legen den Kranz am Ehrenmal nieder. Foto: Schützenbruderschaft

Besonders die traditionelle Lichterprozession und Antoniusverehrung lag allen besonders am Herzen. Da der Vorstand der Schützenbruderschaft die Einhaltung und Durchführung der besonderen Schutz- und Abstandsvorgaben sicherstellte, konnte die Gemeinde am Freitagabend in einer ganz besonderen und beeindruckenden Atmosphäre statt der traditionellen Lichterprozession eine Festandacht auf dem Antoniusberg feiern.

Dabei sprach Oberst Ludger Wiechers Gedanken zum Tag, um anschließend in Stille einen Kranz für die Verstorbenen der Gemeinde sowie für alle gefallenen Soldaten am Ehrenmal niederzulegen.

Gruß an die Schützen

Der Musikverein Sommersell umrahmte mit einer kleinen Abordnung diesen Abend und lies für eine kurze Zeit wehmütige Gedanken verfliegen. Auch am Sonntag wurde, unter Mitwirkung der Schützenbruderschaft zur eigentlichen Zeit der Patronatsprozession eine Andacht gefeiert.

Für die Schützen hatte der Vorstand einen ganz speziellen Gruß organisiert. Jedem Schützen wurde dazu am Samstag ein Präsent mit einer Bedienungsanleitung vor die Haustür gestellt. Mit diesem Text wurden alle eingeladen, am Sonntag um 15 Uhr, wo traditionell die große Parade stattfindet, gemeinsam vor den Haustüren anzustoßen.

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