Wechsel: Cornelia Hartweg übernimmt von Ralf Kleine die Geschäftsführung der Stadtmarketinggesellschaft
»Kräfte und Talente in der Region bündeln«

Steinheim (WB). Das »Town-Twinning-Treffen« vor zehn Jahren, die Etablierung des Reineccius-Marktes mit Stadtillumination und Medaille sowie der große Erfolg der »Steinheimer Messe« – die Stadtmarketinggesellschaft hat Steinheim nachhaltig verändert. Nach elf Jahren als Geschäftsführer übergibt Ralf Kleine sein Amt an Cornelia Hartweg.

Freitag, 10.02.2017, 15:55 Uhr aktualisiert: 13.02.2017, 15:56 Uhr
Ralf Kleine (links) und Cornelia Hartweg (Mitte) sorgen für einen reibungslosen Übergang. Alexandra Schröder-Reinhard, Alfred Gemmeke und Carsten Torke (rechts) gratulieren. Foto: Ralf Brakemeier
Ralf Kleine (links) und Cornelia Hartweg (Mitte) sorgen für einen reibungslosen Übergang. Alexandra Schröder-Reinhard, Alfred Gemmeke und Carsten Torke (rechts) gratulieren. Foto: Ralf Brakemeier

»Schon bei unseren ersten Gesprächen ist der Funke übergesprungen«, freut sich Bürgermeister Carsten Torke auf die Zusammenarbeit. Er ist sicher: » Cornelia Hartweg holt das Richtige für Steinheim heraus.« Die Übergabe seines Ehrenamtes zum 1. März 2017 habe nichts mit »Amtsmüdigkeit« zu tun, betonte gestern Ralf Kleine . Vielmehr seien die Aufgaben des Stadtmarketings und seine »eigentliche Arbeit« in der »Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, Umwelt und Tourismus« inzwischen so umfangreich geworden, dass eine Trennung nötig geworden sei.

Cornelia Hartweg kann einen bewegten Lebenslauf vorweisen. In Minden verbrachte sie ihre Kindheit. Als 14-Jährige zog sie mit den Eltern nach Himmighausen-Bahnhof (»13 Häuser, das war ein Schock für mich«) und lernte den Kreis Höxter kennen – und schätzen. Ein Lehramtsstudium musste Hartweg aufgrund einer schweren Erkrankung aufgeben. Als sie das überstanden hatte, ging die junge Frau für fünf Jahre nach Holland, studierte Medien und Kommunikation in Rotterdam und war bei Filmproduktionen tätig. Später wechselte sie in den Personalbereich von »Eon« und leitete zuletzt ein Projekt in Berlin. Nach der Geburt ihrer Tochter trennte sie sich »schweren Herzens« nach acht Jahren von ihrem Arbeitgeber. Nun stehe für Hartweg die Familie im Mittelpunkt. In diesen Tagen beginnt der Bau eines Eigenheims in Sandebeck. Der Ort gibt bereits eine Richtung ihrer Arbeit vor. »Ich möchte etwas in und für die Region tun«, sagt Hartweg. Für sie gehören Dörfer und Stadt zusammen. Die Region habe viele Talente zu bieten, die wolle sie gerne bündeln. Für Hartweg stehe der Kontakt zu den Menschen im Mittelpunkt: »Ich brauche die Bürger, die ihre Ideen an mich herantragen.«

Sie freue sich sehr auf ihre Teilzeitstelle (15 Stunden), bei der noch viel ehrenamtliches Engagement erwartet werde. Sie wolle aber nicht alles neu erfinden. Die Bürger könnten kein »Feuerwerk neuer Ideen« von ihr erwarten. Hartweg, Torke und Alexandra Schröder-Reinhard (Vorstand der Werbegemeinschaft) sowie Alfred Gemmeke (Aufsichtsratsmitglied) lobten die Arbeit Kleines in den mehr als elf Jahren. »Kleine hat Enormes geleistet – weit über das Normalmaß hinaus«, fasst Gemmeke lobend zusammen. Im Übergangsjahr würden Kleine und Hartweg eng zusammenarbeiten.

Schon jetzt laufen die ersten Vorbereitungen für den nächsten »Reineccius-Markt« im Herbst. Auch der Kinderferienspaß werde wieder vom Stadtmarketing organisiert. Hartweg: »Zum Glück bleibt uns ja Birgit Ischen für die Arbeit im Hintergrund erhalten.«

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