Do., 12.07.2018

In Sandebeck stehen die ersten Termine für das kreative Schaffen an Vulkan-Projekt öffnet Horizonte

Maske in der Natur: Die Künstlerin Christiane Limper (Flensburg) will die verwunschene Schönheit des Vulkangeländes in den Fokus bringen.

Maske in der Natur: Die Künstlerin Christiane Limper (Flensburg) will die verwunschene Schönheit des Vulkangeländes in den Fokus bringen.

Sandebeck (hai). Dieses neue Kunstprojekt öffnet Horizonte – und die Augen für neue Ansichten: Die beiden Künstler Christiane Limper und Bernward Dömer lassen den alten Sandebecker Vulkan zu neuem Leben erwecken. Die Auftaktveranstaltung im Dorfcafé gab jetzt einen Überblick.

»Es waren 20 sehr interessierte und engagierte Sandebecker Bürger da und es wurden bereits tolle kreative Ideen entwickelt«, zeigen sich die Künstler begeistert, ebenso wie Bernadette Walker vom Kulturbüro des Kreis Höxter und Initiatorin Sigrun Brunsiek vom Wasserschloss Reelkirchen. Im Rahmen von »SCS« (Smart Country Side Digitalisierung im ländlichen Raum) wurde für das Dorf Sandebeck eine Medienecke im Dorfcafé eingerichtet. Dort kam der neue große Bildschirm jetzt bei der Vorstellung des Vulkanprojektes erstmalig zum Einsatz. Inspirierende Fotos der Künstler führten zur Idee einer »Maskenperformance«, dem Bau eines »Vulkanwächters« und »Landart« direkt am Vulkan. Der Ortsheimatpfleger Rudolf Waldhoff klärte dabei über den vorsichtigen Umgang mit dem Naturgelände auf. Denn es seien im Umkreis dort Wildschweine mit ihren Jungen unterwegs.

Mit einer Begehung des Geländes setzte sich danach das Projekt weiter fort, »um die besondere Energie und verwunschene Schönheit des Vulkangeländes direkt vor Ort zu erkunden«, sagte Künstlerin Christiane Limper dem WESTFALEN-BLATT. Sie freue sich auf die enge Zusammenarbeit mit interessierten Bürgern.

Ein freies Arbeiten am Platz vor dem Vincenzhaus in Sandebeck verlief bereits positiv. »Am Wochenende, 14. und 15. Juli, steht von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr wiederum vor dem Vincenzhaus das kreative Schaffen im Fokus«, betonte Limper. Der Abschluss soll am Samstag, 21. Juli, mit einer öffentlichen Vernissage um 19.30 Uhr im Vincenz-Haus erfolgen.

Das Vorhaben findet statt im Rahmen des Kooperationsprojektes »Freiraum – Leerstand«. Veranstalter vor Ort ist der »Verein Wasserschloss Reelkirchen« – in Zusammenarbeit mit dem Kultursekretariat NRW. Es ist als partizipatorisches Kunstprojekt gedacht.

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