Fr., 08.03.2019

Arbeiten liegen voll im Zeitplan Stadthallen-Umbau in Steinheim geht in die heiße Phase

Von Ralf Brakemeier

Steinheim (WB). »Alles läuft optimal, die befürchteten Schneemassen sind ausgeblieben, wir liegen voll im Plan.« Bürgermeister Carsten Torke ist sehr zufrieden mit den Fortschritten beim Umbau der Stadthalle Steinheim. In diesen Tagen beginnt der Bau des neuen Daches.

Und obwohl bei der Entkernung des historischen Gebäudes »die eine oder andere unliebsame Überraschung« (Architekt Peter Knobloch) zu Tage trat, steht der Einhaltung des Wunschtermins zur Fertigstellung – im Frühjahr 2020 – zur Zeit nichts im Wege. Gut 2,8 Millionen Euro (ohne die Außenanlagen) sind für das dritte Großprojekt – parallel liefen und laufen die Umbauarbeiten der Aula im Schulzentrum und der ehemaligen Weber-Schule zum Kulturforum – veranschlagt. »Die Kosten konnten unter anderem auch durch die Mithilfe verschiedener Vereine bei der Entkernung reduziert werden. An fünf Samstagen waren die ehrenamtlichen Helfer im Einsatz«, freut sich Therese Meier, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen in der Stadtverwaltung, über das bürgerschaftliche Engagement.

Schweres Gerät rückt an

Neben Muskelkraft muss für ein Projekt dieser Größenordnung aber auch schweres Gerät anrücken, und das nicht nur bei den umfangreichen Baggerarbeiten im Außenbereich. Architekt Peter Knobloch schildert: »Die alte Bodenplatte musste raus. Stattdessen wird ein stabiles Streifenfundament installiert, um das neue Dach zu halten.«

Weiterhin ist Bürgermeister Torke von der guten Zusammenarbeit aller Stellen begeistert: »Wir haben die Bürger und die Vereine weit im Vorfeld in die Planungen mit eingebunden, die Planer, der Fachbereich 4 und die Fachausschüsse arbeiten über die gesamte Planungs- und jetzt auch in der Bauzeit reibungslos zusammen.« Wenn alles fertig ist – die Karnevalisten hoffen, ihre Saalveranstaltungen Anfang 2020 schon in der dann neuen Stadthalle feiern zu können – lässt sich der 600 Quadratmeter große Saal durch mobile Trennwände in kleinere Lokations von 125 bis 400 Quadratmeter unterteilen. So sollen hier Probenabende und Geburtstagsfeiern möglich werden. »Deshalb werden wir mit drei Zugängen auch in diesem Bereich flexibler«, informiert Therese Meier. Auch die Waldjugend werde wieder Räumlichkeiten in der oberen Etage bekommen, verspricht Carsten Torke.

Moderne Technik, ein energiesparendes Beleuchtungs- und Heizungskonzept sowie eine aufwändige Akustikdecke werden installiert. Ein behindertengerechter Zugang wird gebaut. Ebensolche Toiletten (auch mit Wickeltisch) ersetzen die sehr in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen.

Es gibt noch viel zu tun. Bürgermeister Torke ist aber optimistisch: »Das Wetter spielt mit. Wir werden rechtzeitig fertig und auch die Kosten bleiben im Rahmen.«

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