Experten aus Sachsen analysieren Bild aus Leopoldstal
Der Sandebecker Wolf war ein Hund

Sandebeck (WB/thö). Der vermeintliche Sandebecker Wolf ist ein Hund. Das hat die Analyse eines Fotos ergeben, das eine Autofahrerin aus Bad Driburg im April auf der Landesstraße 954 im Nachbarort Leopoldstal geschossen hat.

Dienstag, 28.05.2019, 13:46 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 13:48 Uhr
Dieser Hund wurde für einen Wolf gehalten. Foto: privat
Dieser Hund wurde für einen Wolf gehalten. Foto: privat

Die zuständige Wolfsberaterin, Försterin Friederike Wolff, hatte das Bild an das Landesumweltamt (Lanuv) weitergeleitet. Von dort gelangten die Bilder ans Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Sachsen. Die Experten dort überprüften das Bild und kamen zu dem Schluss, dass es sich bei dem fotografierten Tier um einen Hund handelt.

Mitte April war der Wolf in Sandebeck Gesprächsthema Nummer eins. Viele Menschen wollten das Tier gesehen haben. Friederike Wolff wies schon damals darauf hin, dass es bei Sichtbeobachtungen oft zu Verwechselungen mit Hunden komme. Auch Fotos von Wolfsfährten waren in Sandebeck im Umlauf. Die wenigen Spuren reichten jedoch nicht aus, um festzustellen, ob diese von einem Wolf waren.

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