Mi., 29.05.2019

Kapelle in Grevenhagen ist acht Monate lang von innen renoviert worden Tabernakel rückt ins Zentrum

Die Kapelle in Grevenhagen ist nach erfolgter Innenrenovierung wieder für Gottesdienste und zum Gebet geöffnet.

Die Kapelle in Grevenhagen ist nach erfolgter Innenrenovierung wieder für Gottesdienste und zum Gebet geöffnet. Foto: privat

Steinheim-Grevenhagen (WB). Acht Monate lang ist die St.-Johannes-Kapelle in Grevenhagen eine Baustelle gewesen. In dieser Zeit ist der Innenraum hergerichtet worden, ergänzt durch Reparaturarbeiten an Dach und Fassade. Seit Ostern finden wieder Gottesdienste in dem kleinen Gotteshaus statt, wie die Gemeinde am Dienstag mitteilte.

Mit den Arbeiten war Architekt Reinhold Plückebaum aus Nieheim betraut, in enger Abstimmung mit der Bauabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariates und dem Bautechniker des Gemeindeverbandes Hochstift. Der Kirchenvorstand legte fest, welche Arbeiten ausgeführt werden sollten. Demnach wurde der Tabernakel ins Zentrum des Hochaltares zurückverlegt und das Lesepult (Ambo) leicht verrückt, um etwas mehr Abstand zur Außenwand zu erreichen. Erneuert wurden Abwasser- und Gasleitungen. Handwerker reparierten die Sandsteinstufen und den Fußboden vor dem Chorraum und reinigten die Kirchenfenster. Die Außentüren wurden überarbeitet und abgedichtet.

Neue Lautsprecheranlage

Am auffälligsten ist sicherlich der neue Innenanstrich, den das Gotteshaus im Pastoralen Raum Steinheim-Nieheim-Marienmünster erhalten hat. Ebenso erneuert worden sind die elektrischen Anlagen und die Innenbeleuchtung. Damit Evangelium und Predigt gut verstanden werden, verfügt die Kirche über eine neue Lautsprecheranlage. Im Außenbereich sind neue Blitzableiter angebracht worden, ebenso Regenrinnen. Ein behindertengerechter Eingangsbereich wurde geschaffen.

Innenputz saniert

Im Jugendraum unter der Kirche sanierten Handwerker den Innenputz und erneuerten Lampen. Die Heizung läuft nun elektrisch und nicht mehr mit Gas. Die Jugendlichen haben eine Küchenzeile und neue Toiletten erhalten.

Hohe Eigenleistung

»Insgesamt waren 14 Firmen und Handwerksbetriebe an den Renovierungsarbeiten beteiligt, darüber hinaus wurde eine hohe Eigenleistung durch die Dorfgemeinschaft erbracht«, berichtete Johannes Tölle vom Kirchenvorstand kürzlich bei einem Gottesdienst. Er dankte den Grevenhagenern, dass sie so fleißig mit angepackt hatten. Auch dem Architekten und den Handwerksbetrieben sprach Tölle seinen Dank aus.

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