Sa., 14.09.2019

Interaktive Stadtführung informiert über ereignisreiche Geschichte Steinheim digital erleben

Lebendige Stadtgeschichte in der Emmerstadt Steinheim: Über den interaktiven Stadtrundgang freuen sich (vorne, von links) Regina Schuler, Erhard Potrawa, Josef Schuler und August Waldhoff; hinten (von links) Andreas Waldhoff, Ursula Spilker, Josef Lücking, Johannes Waldhoff, Bürgermeister Carsten Torke, Jessica Waldhoff und Matthias Dux.

Lebendige Stadtgeschichte in der Emmerstadt Steinheim: Über den interaktiven Stadtrundgang freuen sich (vorne, von links) Regina Schuler, Erhard Potrawa, Josef Schuler und August Waldhoff; hinten (von links) Andreas Waldhoff, Ursula Spilker, Josef Lücking, Johannes Waldhoff, Bürgermeister Carsten Torke, Jessica Waldhoff und Matthias Dux.

Steinheim (nf). So wird Stadtgeschichte höchst spannend und lebendig, denn mit einer Stadtführung der digitalen Art hat Steinheim jetzt ein neues Kapitel aufgeschlagen. An 13 Stationen können sich Einheimische und Touristen über die Stadtgeschichte, Bauwerke und interessante historische Zusammenhänge informieren.

Sie lernen dabei Neues kennen, ohne verstaubte Bücher zu lesen. Nötig ist nur ein Tablet oder ein Smartphone, über das mit einem QR-Code die Informationen der Interaktiven Stadtführung zu einer Reise durch die Geschichte der Stadt abgerufen werden.

Johannes Waldhoff stellt Emmerstadt vor

»Sie werden die Stadt dadurch mit anderen Augen sehen und erleben«, kündigte Regina Schuler vom Heimatverein an. Weil niemand die Steinheimer Geschichte besser kennt als Johannes Waldhoff, stellt der frühere Stadtheimatpfleger wie in einem Geschichts- und Geschichtenbuch die Emmerstadt in seinen Erzählungen und Schilderungen mit hinterlegten Ton- und Filmsequenzen vor.

An jeder der 13 Stationen dauern die Informationen zwischen zweieinhalb und 15 Minuten, die viel über die Wurzeln der Stadt, ihre ereignisreiche Geschichte und die Bauwerke verraten. »Wer die Geschichte kennt, kann auch die Gegenwart besser verstehen«, sind sich die Filmemacher Andreas Waldhoff und Matthias Dux einig.

Dabei kam modernste Technik mit Drohnen zum Einsatz, die den Kirchturm von oben zeigen oder einen Spaziergang durch den Altenhagen zum Erlebnis werden lassen. Michael Hillen, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, hat das Projekt auf die Homepage der Stadt gestellt, wo es unter dem Link Tourismus und interaktive Stadtführung auch am PC verfolgt werden kann.

Startpunkt ist der Kump

Startpunkt für die Interaktive Stadtführung ist der Kump, weiter geht es zur Kirche, zum Rathaus, zum Paradieshof, zu den sieben Schütten, zum Rentmeisterhaus, zur Pesttafel, zum jüdischen Friedhof. Die Reihenfolge kann frei bestimmt werden. Das Filmteam ist sicher, mit dem neuen Format auch die jüngere Generation anzusprechen. Enkel können ihre Großeltern mit ihrer digitalen Kompetenz begleiten und unterstützen.

Bürgermeister Carsten Torke zeigte sich begeistert von der neuen Form der Stadtführung, weil ein Bild mehr sage als 1000 Worte und so die Stadt und ihre Geschichte lebendig zu erleben sei. Er erwartet Auswirkungen auch auf die Heimatkunde in den Schulen und für Jugendliche. »Ich rechne beim nächsten Kinderferienspaß fest mit einer Stadtrallye mit dem Smartphone.«

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