In vier Märkten Steinheims kann man besonderes Geschenk aus Solidarität erwerben
Aufsteller mit Stadtwappen hilft Bedürftigen

Steinheim (WB/hai). Das ist ein besonderer Gruß zu Ostern und eine tolle Idee, die sicher über die Feiertage hinaus von Bedeutung ist: Unter der Leitung von Antje Ovenhausen ist ein Hilfsprojekt in Steinheim ins Leben gerufen worden, um für alle Hilfsbedürftigen der Stadt eine ganz neue „Spendendose“ bereit zu stellen. Die Idee dazu hatte die 60-jährige Antje Ovenhausen vom gleichnamigen Fotostudio (und Werbeagentur).

Mittwoch, 08.04.2020, 08:24 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 08:30 Uhr
Antje Ovenhausen und Bürgermeister Carsten Torke haben den neuen Aufsteller vorgestellt. Foto: Harald Iding
Antje Ovenhausen und Bürgermeister Carsten Torke haben den neuen Aufsteller vorgestellt.

Bürgermeister Carsten Torke freut sich sehr über das kleine Projekt von Antje Ovenhausen und den anderen Partnern. Es sei ein „Solidaritätsbekenntnis“ in Form eines Aufstellers, der in vier Geschäften (Raiffeisen-Markt, die beiden örtlichen Rewe-Märkte und der Edeka-Markt) erworben werden könne und dessen Erlös für einen guten Zweck gespendet wird. Darauf ist in schöner Schrift zu lesen: „Wir bleiben zuhause und danken allen, die den Laden für uns am Laufen halten!“

Das sei ein Bekenntnis zur besonderen Situation, ein Zeichen des Zusammenhalts und ein Appell an alle Steinheimer. „Gemeinsam mit meinem Mann Klaus habe ich das Motiv entworfen. Und die Erlaubnis der Kommune, das Stadtwappen mit zu integrieren, kam auch umgehend. Eine große Unterstützung leistet die Firma Struck-Lichtwerbung, die den reinen Aufsteller als Spende liefert. Insgesamt wollen wir je 100 Exemplare in den vier Märkten platzieren“, so Antje Ovenhausen.

Spende wandert in die Spar-Büchse

Man braucht den „Aufsteller“ dann nur noch mit an die Kasse zu nehmen und dort das gespendete Geld (mindestens fünf Euro) in eine entsprechende Spar-Büchse stecken. Der Erlös aus dem Verkauf soll am Ende der Stadt übergeben werden, die damit ausschließlich bedürftigen Menschen unter die Arme greifen will.

„Von der Verwaltung und der Politik gab es gleich große Zustimmung für diese Aktion. Vielleicht geben wir am Ende Warengutscheine über unsere neu gegründete Genossenschaft (früher Stadtmarketing) aus. Aber Details wollen wir noch klären. Die Spenden werden auf jeden Fall direkt den Bedürftigen zugute kommen“, bekräftigte Carsten Torke. Mit dem handlichen Aufsteller würde jede Firma und jeder Bürger ein äußeres Zeichen der Solidarität setzen.

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