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Sa., 22.10.2016

Aussichtsplattform auf dem Chattenturm eröffnet Neue Attraktion mit Weitblick

Die neue Aussichtsplattform auf dem Chattenturm bietet Einheimischen und Touristen einen eindrucksvollen Blick über Warburgs Altstadt und das Diemeltal. »Mit diesem Schmuckstück sind wir in Warburg jetzt um eine Attraktion reicher«, sagt Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte.

Die neue Aussichtsplattform auf dem Chattenturm bietet Einheimischen und Touristen einen eindrucksvollen Blick über Warburgs Altstadt und das Diemeltal. »Mit diesem Schmuckstück sind wir in Warburg jetzt um eine Attraktion reicher«, sagt Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte.

Von Michaela Weiße

Warburg (WB). Bürgermeister Michael Stickeln hat am Freitag die neue Aussichtsplattform auf dem Chattenturm eröffnet: Einheimische und Touristen können nun einen ganz besonderen Ausblick auf Warburgs Altstadt und das schöne Diemeltal genießen.

»Insgesamt wurden hier 3500 Kilogramm Stahl verbaut«, berichtet Architekt Raimund Busch. Über eine elf Meter lange Brücke ist die Aussichtsplattform zu erreichen. »Die jetzt gefundene Konstruktion – unaufdringlich und schnörkellos – stellt hier einen guten, sinnvollen Kompromiss zwischen den Belangen des Denkmalschutzes und der Erschließung eines neuen touristischen Highlights dar«, sagt Bürgermeister Stickeln. Die veranschlagten Kosten in Höhe von 50.000 Euro sind nach Angaben des Architekten trotz kleinerer Zusatzausgaben nicht überschritten worden.

Die zuvor notwendigen Sanierungsarbeiten zur Beseitigung der vorhandenen Schäden sowie die Aufmauerungsarbeiten seien in enger Abstimmung mit Vertreten des Landschaftsverbandes vorgenommen worden, erklärt der Bürgermeister. Unabhängig vom Bau der Aussichtsplattform habe ohnehin Handlungsbedarf bezüglich der Verkehrssicherungspflicht und der Erhaltung des Baudenkmals bestanden. Nachdem

Eine elf Meter lange Brücke führt zum Chattenturm. Foto: Ralf Benner

sich der Bezirksausschuss auf Vorschlag der Verwaltung im Oktober vergangenen Jahres erstmals für die Begehbar- und Erlebbarmachung des Chattenturms ausgesprochen hatte, stimmten auch der Planungsausschuss und zuletzt der Rat der Hansestadt mit großer Mehrheit dafür.

Neben vielen Befürwortern hatte es jedoch auch kritische Stimmen aus der Bevölkerung zum geplanten »Diemel-Skywalk« gegeben. Kritiker sahen unter anderem die Friedhofsruhe sowie das Wohl des Uhupaares gestört. »Vor Ausführung der erforderlichen Arbeiten sind die artenschutzrechtlichen Bedenken überprüft worden und konnten in Zusammenarbeit mit der Borgentreicher Landschaftsstation ausgeräumt oder durch entsprechende Ausgleichsmaßnahmen in der näheren Umgebung kompensiert werden«, berichtet Stickeln. Was das Uhupärchen betrifft, konnte auch Klaus Stalze, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, Entwarnung geben: »Das Uhupärchen nistet auf dem Neustadt-Kirchturm und hat in diesem Jahr auch schon Eier gelegt – es geht ihm also sehr gut.«

Auch Stadtheimatpfleger Ulrich Nolte ist glücklich mit dem Ergebnis: »Mit diesem Schmuckstück sind wir jetzt um eine Attraktion reicher.«

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