Fachkräfte werden im Haus Phöbe weitergebildet
Hilfe bei Beurteilung des Pflegegrades

Warburg (WB). In acht Stunden haben sich 16 Pflegefachkräfte aus den Häusern der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen im Haus Phöbe in Rimbeck zu fachkundigen Unterstützern der Pflegegradexperten weitergebildet.

Freitag, 27.04.2018, 00:00 Uhr
16 Pflegefachkräfte aus den Häusern der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen bildeten sich unter Leitung von Claudia Sopport im Haus Phöbe in Rimbeck weiter. Foto:
16 Pflegefachkräfte aus den Häusern der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen bildeten sich unter Leitung von Claudia Sopport im Haus Phöbe in Rimbeck weiter.

Wichtige Aspekte zur Höherstufung des Pflegegrades

»Lernen, wie es gelingt, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner den richtigen Pflegegrad und somit die Refinanzierung erhalten, die ihnen aufgrund ihrer gesundheitlichen Bedürfnisse zustehen«, fasste Christiane Vößing, Einrichtungsleiterin des Hauses Phöbe zusammen, warum die Weiterbildung für sie von besonderem Wert ist.

13 Pflegefachkräfte und drei Pflegedienstleitungen aus den drei Altenheimen der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen erarbeiteten in acht Stunden im Alten- und Pflegeheim Haus Phöbe in Rimbeck, welche Aspekte im Rahmen der Krankenbeobachtung wichtig für eine Höherstufung des Pflegegrades von Versicherten sind.

Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken

Welche körperlichen, geistigen oder sozialen Beobachtungen sollten unbedingt in die Dokumentation eingetragen werden? Wie tätigt man fachgerecht diese begutachtungsrelevanten Einträge im Berichtwesen der Bewohnerdokumentation? »Zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner ist es wichtig, dass die Eigenverantwortung der Mitarbeiter gestärkt und in den Vordergrund gestellt wird«, führte die Pflegedienstleiterin des Soester Hanse-Zen­trums, Maria Schönberg, aus.

Unter Leitung von Claudia Soppart verflog die Zeit während des Seminars wie im Fluge. Die selbstständige Referentin für Qualitätssicherung mit den Zusatzqualifikationen zur Qualitätsmanagerin und TQM-Auditorin machte die trockene Materie als ehemalige leitende Pflegefachkraft für alle anschaulich und verständlich.

»Wir müssen zu fachkundigen Unterstützerinnen der Pflegegradexperten der Begutachtungen werden«, stellt Ulrike Ollinger, Pflegedienstleiterin des Soester Lina-Oberbäumer-Hauses, heraus. »Das sind wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern schuldig.«

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