Di., 16.10.2018

Ausstellung in Landvolkshochschule eröffnet Licht und Emotionen

Die Künstlerin Sandra Schultz-Schaeffer stellt ihre Werke zum ersten Mal aus.

Die Künstlerin Sandra Schultz-Schaeffer stellt ihre Werke zum ersten Mal aus. Foto: Astrid E. Hoffmann

Warburg (WB/aho). Kräftige Farben machen an den Wänden im ehemaligen Abtshaus des Klosters Hardehausen – nun die Räume der Landvolkshochschule – auf sich aufmerksam. Bilder in leuchtendem Gelb, hellen und dunklen Blautönen und lebendigem Grün ziehen den Betrachter an. »Lichtgestalten und Emotionen« heißt die neue Ausstellung.

»Wichtig ist, mit dem Herzen zu malen«

Die Warburger Künstlerin Sandra Schultz-Schaeffer stellt erstmals ihre Werke aus. Die 16 Bilder sind in den vergangenen 15 Jahren entstanden. »Von Geburt an ist jeder Mensch kreativ, habe ich einmal gelesen«, sagte Diplom-Theologe und Diplom-Pädagoge Stephan Kreye, der die Gäste zur Vernissage begrüßte. Er fand die Kreativität in den Bildern der 48-Jährigen sehr gut umgesetzt.

»Ich bevorzuge keinen besonderen Malstil«, erklärte die Künstlerin Sandra Schultz-Schaeffer. Sie bringe einfach ihre Emotionen auf die Leinwand. »Wichtig ist, mit dem Herzen zu malen und was die Menschen empfinden, wenn sie meine Werke sehen«, sagte sie. In ihrer Jugend hatte sie Gesichter mit Kohle gezeichnet. Später kam sie zu Pinsel und Farbe, wobei sie schon immer die Farbenvielfalt gemocht habe.

Lichtwesen tauchen in der Farbenpracht der Werke auf

»Zart, bunt, leise, so erhält jedes Bild einen Ausdruck von mir oder von Höherem«, berichtete Sandra Schultz-Schaeffer, dass sie mit dem Höheren die Engel meint, die uns alle begleiten, aber nicht von allem wahrgenommen werden. Diese Lichtwesen tauchen in der Farbenpracht ihrer Werke auf, man muss sich nur die Zeit nehmen, sie zu betrachten.

Die Warburger Klavierlehrerin Ludgera Engemann gab der Vernissage den musikalischen Rahmen. Engemann intonierte Stücke von Giuseppe Domenico Scarlatti (1685-1757) und Ludovico Einaudi (geboren 1955 in Turin) und schlug damit den Bogen von vergangenen Tagen bis zur Neuzeit.

Die Ausstellung ist bis zum 25. November wochentags von 9 bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 9 bis 13 Uhr im Flur des ersten Stockwerkes der Landvolkshochschule zu besichtigen.

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