Fr., 15.02.2019

350 Kinder beim »Winterzirkus« des Gerhardinger-Berufskollegs Mit Musikpiraten auf Kaperfahrt

Die wilden Musikpiraten haben die Clowns gefangen genommen. Wie geht es nun weiter? Eine spannende Geschichte erleben die jungen Zuschauer des achten »Winterzirkus’« des Theresia-Gerhardinger-Berufskollegs.

Die wilden Musikpiraten haben die Clowns gefangen genommen. Wie geht es nun weiter? Eine spannende Geschichte erleben die jungen Zuschauer des achten »Winterzirkus’« des Theresia-Gerhardinger-Berufskollegs. Foto: Verena Schäfers-Michels

Von Verena Schäfers-Michels

Rimbeck (WB). »Da kommen wieder die lustigen Clowns!«, rufen die Kinder, als die drei tollpatschigen Helden in bunten Hosen und mit den roten Nasen über die Bühne des achten »Winterzirkus« des Theresia-Gerhardinger-Berufskollegs stolpern.

350 Kinder aus Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen des Kreises und aus angrenzenden hessischen Städten wurden am Donnerstagmorgen von den neugierigen Clowns auf eine Weltreise mitgenommen.

Dabei trafen sie zahlreiche Zirkusakteure, jagten mit wilden Affen durch den Wald, fotografierten die Pyramidenbauer, sahen atemberaubende Zaubershows und gingen mit den Musikpiraten auf Kaperfahrt.

Mitmachen, mittanzen, mitlachen

»Das ist wie bei Yakari!«, war ein Jauchzen zu hören, als die Indianerinnen in Amerika ihre Bänder durch die Luft schwingen ließen. Mit dem Auto, per Zug, Schiff oder Bus reisten die beiden »Zirkusdirektoren« Sanja Röleke und Benjamin Liebrecht von Station zu Station und forderten die kleinen Zuschauer zum Mitmachen und Mittanzen auf.

In den Gängen roch es nach Popcorn, das an verschiedenen Ständen verkauft wurde. Der traditionelle Winterzirkus wird von den Studierenden des zweiten Ausbildungsjahres der Fachschule für Sozialpädagogik auf die Beine gestellt. Insgesamt vier Monate haben die Akteure das Programm mit Musik ausgearbeitet, bei dem in zwei Vorstellungen insgesamt 700 Kinder Zirkusluft schnuppern konnten.

Aktion soll pädagogischen Wert haben

»Die Zirkuspädagogik, die die Studierenden in monatelanger Vorbereitung erarbeitet haben, birgt riesige pädagogische Möglichkeiten und Lernerfahrungen für das bald anstehende Anerkennungsjahr und das weitere berufliche Wirken«, sind Schulleiter Hartmut Peter und seine Kollegin Christiane Leck von der Bedeutung des in den Fachbereichen Bewegungserziehung und Projektarbeit überzeugt.

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