Di., 16.04.2019

Konzert des Musikvereins Ossendorf – Ulrich Schwarte wird Ehrenmitglied Von Frettchen, Lorbeerhain und König

Ein Solo für Klarinette und Saxophon gab es beim Stück »Leichte Kavallerie« von Franz von Suppé. 250 Gäste hörten beim Frühlingskonzert des Musikvereins Ossendorf begeistert zu. 47 Musiker spielten dabei zehn Stücke.

Ein Solo für Klarinette und Saxophon gab es beim Stück »Leichte Kavallerie« von Franz von Suppé. 250 Gäste hörten beim Frühlingskonzert des Musikvereins Ossendorf begeistert zu. 47 Musiker spielten dabei zehn Stücke. Foto: Verena Schäfers-Michels

Warburg (WB/vsm). Pferdegetrappel war zu hören, als das Orchester des Musikvereins Ossendorf in der Heinberghalle die »Leichte Kavallerie« von Franz von Suppé musikalisch über die Bühne reiten ließen. 47 Musiker spielten zehn Stücke zum Frühlingskonzert. 250 Gäste hörten begeistert zu.

Mit von der Partie war auch das Jugendorchester Rimbeck-Scherfede-Ossendorf, das bei seinem dritten öffentlichen Auftritt eine perfekte Performance zeigte. Mit ihrem Tribute an Whitney Houston ließen sie die 2012 verstorbene R&B-Ikone wieder auferstehen. Die jungen Musiker standen unter der Leitung von Carola Hoppe.

Daniel Uhe dirigiert

Im großen Orchester hielt Daniel Uhe den Taktstock. »Die spielen hier nicht nur Märsche und Bufftata«, versprach Thomas Fuest, der mit Christoph Engemann lässig durch den Abend moderierte. Die beiden sind bekannt aus dem Karnevalsverein Rot-Weiß Ossendorf, dessen Elferrat die Bewirtung der Gäste übernahm.

Begonnen hatten die Musiker mit einem Marsch, dem »Königsmarsch«, den Richard Strauss 1907 »in tiefster Ehrfurcht seiner Majestät, dem Kaiser und König Wilhelm II.« gewidmet hatte. Ein wahres Meisterwerk präsentierten die Musiker mit der dreisätzigen Suite »In the Forrest of the King« (Im Wald des Königs) von Pierre LaPlante, in dem drei traditionelle französische Volkslieder für Blasorchester neu inszeniert wurden, die vom Frettchen, dem Lorbeerhain und König Dagobert erzählen.

Duo singt zu Polka

Ihren musikalischen Einsatz hatten Verena Ritschel und Wolfgang Moors in einer Polka von Matthias Rauch. Das Duo sang von der »Böhmischen Liebe« und das Publikum ließ es sich nicht nehmen, mit einzustimmen.

Eine Selektion bekannter deutschsprachiger Pop- und Schlagerhits von Manfred Schneider folgte mit dem Beitrag »Made in Germany«. Die Songs von Bap und Pur läuteten die modernen Stücke ein, die ihr Finale mit dem Medley »Abbas Arrival« fanden, das mit Applaus gefeiert wurde.

Musiker ausgezeichnet

Der Musikverein Ossendorf bedankte sich im Rahmen des Konzertes bei fünf seiner langjährigen Instrumentalisten.

Vor zehn Jahren trat Marius Emmerich dem Verein bei und wurde dafür nun mit der bronzenen Ehrennadel des Volksmusikerbundes NRW ausgezeichnet. Silber gab es nach 20 Jahren für Stefan Geilhorn und Andreas Thonemann. Mareike Beckmeier erhielt die Ehrennadel für 25-jährige aktive Mitgliedschaft.

Ehrenmitglied ernannt

Eine Handvoll Ehrenmitglieder hat der Musikverein Ossendorf nun. Jüngst in diese Riege aufgenommen wurde Ulrich Schwarte.

Er trat 1963 dem Verein bei und wurde sechs Jahre später Schriftführer. Das Amt füllte er bis 1973 aus. In den kommenden vier Jahren dirigierte Schwarte die Musiker. 1989 übernahm er den Vorsitz und wurde Kapellmeister. Nach acht Jahren gab er den Posten weiter und war bis 2003 Jugendleiter und Koordinator der Nachwuchsarbeit. Auch im Kreismusikerbund engagierte der Ossendorfer sich und war nach Gründung des Verbandes 1975 Jugendleiter. 1982 bis 1998 war er Kassierer. Als Posaunist ist er im Orchester vertreten.

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