Mi., 17.04.2019

Heimat- und Verkehrsverein: Vorbereitungen für Kälkenfest laufen Schauspielernde Ziege gesucht

Die Kassenprüfer (von links) Volkhard Leifels und Eva Roeper mit dem Vorstand: Vorsitzender Klaus Stalze, Kassierer Ernst Martin Peitz, Schriftführerin Bärbel Engemann, zweiter Vorsitzender Winfried Volmert und Fundus-Verwalterin Sabine Finis.

Die Kassenprüfer (von links) Volkhard Leifels und Eva Roeper mit dem Vorstand: Vorsitzender Klaus Stalze, Kassierer Ernst Martin Peitz, Schriftführerin Bärbel Engemann, zweiter Vorsitzender Winfried Volmert und Fundus-Verwalterin Sabine Finis. Foto: Astrid E. Hoffmann

Warburg (WB/aho). Im zweijährigen Rhythmus hält der Heimat- und Verkehrsverein Warburg seine Jahreshauptversammlung ab. In der Gaststätte »Ratskeller« waren nun knapp 30 Mitglieder zusammengekommen, um den Jahresberichten zu lauschen und die aktuellen Aktivitäten zu besprechen.

Außerdem mussten zwei Kassenprüfer gewählt werden. Schriftführerin Bärbel Engemann erinnerte an die Tätigkeiten des Vereins, als sie das Protokoll für die Jahre 2015 bis 2017 verlas.

Kassierer Ernst Martin Peitz präsentierte seinen Kassenbericht. Heinz Peine und Peter Kohlschein hatten die Kasse geprüft und für vorbildlich geführt befunden. Beide schieden aus ihrem Amt aus. Neu gewählt wurden Volkhard Leifels und Eva Roeper.

Den größten Teil des Abends füllte der Vorsitzende Klaus Stalze mit seinem Bericht. Der Höhepunkt jeden Jahres sei das Kälkenfest. »Ohne die Arbeit der viele Ehrenamtlichen und der Bürgerschauspieler könnte das Fest nicht stattfinden«, verdeutlichte er.

Doch auch andere Teilnehmer sind sehr wichtig. Lena Volmert teilte mit, dass Hauptdarsteller Ziege Sammy ersetzt werden muss. »Wir brauchen eine neue Ziege. Ohne Ziege können wir nicht spielen«, bat sie die Anwesenden, sich umzuhören, wo ein neuer vierbeiniger Kollege gefunden werden kann.

Verhandlungen mit Festwirt laufen

Für das anstehende Kälkenfest laufen auch die Verhandlungen mit Festwirt Willi Sommer, der in den vergangenen Jahren ein wichtiger Partner der Ausrichter war.

»Die Verdienstspanne wird geringer und das Fest steht und fällt mit dem Wetter«, erklärte der Vorsitzende. Dazu wurde später auch angeregt, über eine Beitragserhöhung nachzudenken, damit ein besseres finanzielles Polster geschaffen werden kann.

Für die Stadt Warburg waren Lena Volmert, Bärbel Engemann und Klaus Stalze in historischen Kostümen am Stand der Landesgartenschau in Bad Lippspringe 2017 im Einsatz. Diese repräsentativen Aufgaben werden von den Mitglieder gern übernommen, sagte Stalze.

»Aktive Gruppe« erhält neue Arbeitsgeräte

Die »Aktive Gruppe«, die inzwischen auf 15 Personen, vorwiegend im Rentenalter, angestiegen ist, leistet über das Jahr ehrenamtliche Arbeit. Dank eines Sponsors wurde das Team nun auch mit ordentlichen Arbeitsgeräten von der Müllsammelzange bis zum Freischneider ausgestattet.

Unter anderem wurden der Eisteich gereinigt und Bänke aufgestellt. Viele Warburger Wege wurden vom Müll befreit. Die Bänke und Tische am Desenberg wurden gepinselt. Die Strecke des Oktoberwochenlaufes wurde kurzfristig von Unkraut und Müll befreit.

Zu den vielen wiederkehrenden Tätigkeiten gehört natürlich auch die Teilnahme an der Oktoberwoche und die Aktion »Brot anstatt Böller«, bei welcher der Verein Flagge zeigt, sagte Stalze.

Für Diskussionsstoff sorgte ein Brief, den der Vorsitzende im Namen des Vorstandes zum Abriss des Pennig-Hauses an den Bürgermeister geschickt hatte. »Sich für das Stadtbild einzusetzen, das steht in unserer Satzung«, erklärte Stalze, warum der Brief verfasst wurde.

Altes Glasfenster kommt wieder zur Geltung

Das alte Glasfenster aus dem Schwesternheim des ehemaligen St.-Petri-Hospitals war bisher bei Cuno von Brackel eingelagert gewesen. Die Inhaber der Firma Richterbau, Peter und Michael Richter, möchten dieses Fenster nun an die Front ihres Gebäudes in der Unterstraße anbringen. Dies begrüßt der Verein, denn so käme das Schmuckstück wieder zur Geltung.

Lob gab es für Lena Volmert, die den Schaukasten am Kreisel, Ecke Burggraben und Paderborner Tor mit Nachrichten und Bildern bestückt. Das Grundstück, auf dem sich der Kasten befindet, gehört der Katholischen Kirche. Dass das Seniorenzentrum St. Johannes dort ein Haus mit elf barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen bauen möchte , soll aber keinen Einfluss auf den Standort des Kastens haben. Die derzeit etwas zerbröselte Einfassung am Fuß wird gerichtet.

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