So., 18.08.2019

Elmar Nolte und Reinhard Humburg laden zur Gründungsversammlung für den 4. September ein Warburger Verein für Denkmalschutz geplant

Elmar Nolte und Reinhard Humburg sind gegen einen Abriss des Pennig-Hauses (Foto) in der Warburger Marktstraße. Nun streben sie die Gründung eines Vereins an, der die vorläufige Bezeichnung »Warburger Verein für Geschichte und Denkmalschutz i.G.« trägt.

Elmar Nolte und Reinhard Humburg sind gegen einen Abriss des Pennig-Hauses (Foto) in der Warburger Marktstraße. Nun streben sie die Gründung eines Vereins an, der die vorläufige Bezeichnung »Warburger Verein für Geschichte und Denkmalschutz i.G.« trägt. Foto: Ralf Benner

Warburg (WB/ben). Elmar Nolte und Reinhard Humburg, die aktuell gegen einen Abriss des Pennig-Hauses in der Marktstraße 18 sind und vehement fordern, das Gebäude in die Denkmalliste eintragen zu lassen , laden für Mittwoch, 4. September, zur Gründung eines Vereins ein. Dieser soll die vorläufige Bezeichnung »Warburger Verein für Geschichte und Denkmalschutz i.G.« tragen.

Die Versammlung werde um 19 Uhr in der Gaststätte »Ratskeller«, Zwischen den Städten 2, beginnen. Es habe dazu bereits »ermutigende Vorgespräche mit vielen mit Warburg verbundenen Bürgern gegeben«, teilen Humburg und Nolte mit.

In einer so geschichtsträchtigen Stadt wie Warburg sei der Denkmalschutzgedanke vielen Bürgern bewusst. Schon lange, bevor am 1. Juli 1980 auch in NRW ein Denkmalschutzgesetz in Kraft trat, hätten sich hier neben der Stadtverwaltung und den Kirchengemeinden auch viele Bürger durch Pflege der ihnen anvertrauten denkmalwerten Gebäude, Forschungen, lokalpolitisches Engagement und Öffentlichkeitsarbeit für den Denkmalschutz eingesetzt.

Historisches Stadtbild soll erhalten bleiben

Immer wieder habe es auch Bürgerinitiativen gegeben, die, zum Teil mit Erfolg, für die Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude, für die es bereits Abbruchbeschlüsse gab, stritten, erläutern Nolte und Humburg den Hintergrund für die angestrebte Vereinsgründung. Als Beispiele führen sie das Haus Bött­rich in der Neustadt oder das Eisenhoidthaus in der Altstadt sowie weitere stadtbildprägende Gebäude, »die in den 80er Jahren einer Funktionssanierung der Neustadt zum Opfer fallen sollten« an. Auch das Kälkenfest des Heimat- und Verkehrsvereins gehe schließlich auf das 1975 ausgerufene Jahr der Europäischen Denkmalpflege zurück.

Wie die steigenden Besucherzahlen zeigten, sei Warburg durch sein so weitgehend erhaltenes historisches Stadtbild zu einem auch überregional attraktiven Ort geworden. »Damit das so bleibt, wollen wir nun nach dem Vorbild vieler anderer Städte auch in Warburg den Verein für Stadtgeschichte und Denkmalschutz gründen«, bekräftigen Elmar Nolte und Reinhard Humburg.

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