Di., 20.08.2019

Ausbau des Großenederer Weges in Warburg beginnt Dienstag Marode Straße wird saniert

Die Stadt Warburg lässt einen Teilabschnitt des Großenederer Weges sanieren. Mitarbeiter der Baufirma Nolte werden am Dienstag damit beginnen, die Baustelle einzurichten und die Straße für den Verkehr voll zu sperren.

Die Stadt Warburg lässt einen Teilabschnitt des Großenederer Weges sanieren. Mitarbeiter der Baufirma Nolte werden am Dienstag damit beginnen, die Baustelle einzurichten und die Straße für den Verkehr voll zu sperren. Foto: Ralf Benner

Von Ralf Benner

Warburg (WB). Die Stadt Warburg lässt einen Teilabschnitt des Großenederer Weges sanieren. Mitarbeiter der Baufirma Nolte werden Dienstag damit beginnen, die Baustelle einzurichten und die Straße für den Verkehr voll zu sperren.

Der Bauabschnitt, der jetzt angepackt wird, reicht vom bereits ausgebauten Kreisverkehrsplatz »Profit« bis etwa 70 Meter hinter die Einmündung Silberbrede. »Umleitungsstrecken werden über die Straßen Profitweg und Silberbrede ausgeschildert«, erklärt Wolfgang Voss vom Ordnungsamt auf Anfrage des WESTFALEN-BLATTES.

Straße voll gesperrt

Unter Vollsperrung soll der Ausbau des Großenederer Weges nach Angaben von Ulrich Klare vom Bauamt in drei bis vier Teilabschnitten vorgenommen werden, wobei der Anwohnerverkehr weitestgehend aufrechterhalten werden soll. Im Frühjahr 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Der Planungsausschuss der Stadts sprach sich im November 2018 einstimmig für eine Sanierung des Großenederer Weges aus und nahm entsprechende Pläne des Planungsbüros Frank Laudage zustimmend zur Kenntnis. Der Bezirksausschuss hatte der Planung bereits im Mai 2018 zugestimmt.

Demnach soll das marode Teilstück der Gemeindestraße zwischen dem Kreisverkehr Profitweg/Großenederer Weg/Seichenbrunnen bis zum Gehöft Krämer kurz vor dem Knotenpunkt Bahnunterführung zum Industriegebiet Oberer Hilgenstock auf einer Länge von 550 Metern umfassend saniert und ausgebaut werden.

Desolate Fahrbahn

In diesem Bereich sei die Straßenoberfläche als Folge des starken Durchgangsverkehrs in einem desolaten, sanierungsbedürftigen Zustand, hatten Stadtverwaltung und politische Gremien übereinstimmend festgestellt.

Die detaillierten Pläne zur Sanierung des Teilstücks des Gro­ßenederer Weges hat Frank Laudage vorgestellt. Demnach soll der vorhandene Gehweg in einer Breite von 1,50 Metern grundhaft ausgebaut werden. Die 5,50 Meter breite Fahrbahn werde eine neue Deckschicht aus Asphalt erhalten und von einem Flachbordstein flankiert werden. Im Abschnitt zwischen den Kreuzungsbereichen Breslauer Straße und Danziger Straße soll in Form einer Mittelinsel ein Übergang für Fußgänger geschaffen werden. Diese Insel diene auch dazu, das Tempo der Fahrzeuge zu drosseln.

800.000 Euro investiert

Die Sanierung des Großenederer Weges soll nach Angaben der Hansestadt etwa 800.000 Euro kosten. Zur Kofinanzierung hatte die Stadtverwaltung einen Antrag auf Zuwendung aus Mitteln des Kommunalen Straßenbaus bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt. Die Förderhöhe deckt rund 65 Prozent der Kosten ab.

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