Do., 22.08.2019

Grundsteinlegung für das Hotel »Zeitgeist« am Paderborner Tor Vergoldete Pfennige sollen Glück bringen

Bei der Grundsteinlegung des Hotels »Zeitgeist« am Paderborner Tor (von links): Marlene und Frank Sievers mit Zeitkapsel, Architekt Christian Sauer und Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln.

Bei der Grundsteinlegung des Hotels »Zeitgeist« am Paderborner Tor (von links): Marlene und Frank Sievers mit Zeitkapsel, Architekt Christian Sauer und Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln. Foto: Ralf Benner

Von Ralf Benner

Warburg  (WB). Am Paderborner Tor/Ecke Hüffertstraße ist am Donnerstag der Grundstein für das Drei-Sterne-Hotel »Zeitgeist« gelegt worden. Mit dem »Zeitgeist« soll bis Mitte 2020 Warburgs bisher größtes Hotel in der Kernstadt entstehen.

»Wir freuen uns, heute auf ein großes Projekt anstoßen zu können«, sagte Frank Sievers. Der Hotelier, der gemeinsam mit seiner Frau Marlene in bereits dritter Generation das Vier-Sterne-Ringhotel »Niedersachsen« in Höxter führt, will mit dem Neubau jetzt auch in der Hansestadt Fuß fassen. »Es war schon immer mein Traum, einmal selbst ein Hotel bauen und gestalten zu dürfen«, bekannte Sievers.

Bei der Grundsteinlegung verband Architekt Christian Sauer eine Zeitkapsel aus Edelstahl zunächst symbolisch mit dem Gebäude. Später, wenn die Arbeiten am Rohbau weiter fortgeschritten sind, soll diese Kapsel gut sichtbar hinter einer Glaswand in die Aufzugswand eingelassen werden.

Zeitkapsel enthält 57 vergoldete Glückspfennige

Die Zeitkapsel enthält 57 vergoldete Glückspfennige für jedes Zimmer des zukünftigen Hotels, Bilder der Familie Sievers, Baupläne, Fotos vom früheren Parkplatz, an dessen Stelle nun der Neubau errichtet wird, Zeitungsartikel zum Start der Bauarbeiten, die Rede von Hotelier Frank Sievers zur Grundsteinlegung sowie Prospekte des Hotels »Niedersachsen« in Höxter – »mit dem schließlich alles begann«, wie Sievers sagte.

Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln beglückwünschte Marlene und Frank Sievers zur Grundsteinlegung und wünschte dem zukünftigen Hotel »alles erdenklich Gute«. Die Stadt Warburg sei seit Jahrzehnten bestrebt gewesen, Investoren dafür zu gewinnen, ein Hotel dieser Güte im Herzen der Hansestadt anzusiedeln, erklärte Stickeln. Die Stadt beabsichtige, sich in Zukunft im touristischen Bereich noch stärker zu engagieren – und dazu sei schließlich auch eine entsprechende Infrastruktur nötig, um Reisende adäquat unterzubringen, führte das Stadtoberhaupt aus.

57 Zimmer auf drei Etagen

Modern und gemütlich sollen die insgesamt 57 Zimmer sein, die das »Zeitgeist« auf drei Etagen fassen wird. 45 davon sind Doppelzimmer, zwölf komplett barrierefrei. Ein Fahrstuhl verbindet die Etagen, ein zweiter könne bei Bedarf in den Bestand installiert werden, so Sievers. »Generell wollen wir bei dem Projekt flexibel sein.« Das Hotelier-Ehepaar investiert in Warburg mehr als vier Millionen Euro. Wie hoch die Kosten am Ende genau ausfallen, sei bei so einem Vorhaben schwer zu sagen. Frank Sievers: »Das ist viel Geld, aber wir sehen genauso viel Potenzial in Warburg.«

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