Erlöse beim Holzverkauf fielen 2018 deutlich niedriger aus
Einbußen von 3,4 Mio. Euro

Warburg (WB/dal). Drastische Einbußen in Höhe von 3,4 Millionen Euro hat die Stadt Warburg im Jahr 2018 hinnehmen müssen. Der Grund dafür sind deutlich niedrigere Erlöse beim Holzverkauf.

Sonntag, 01.09.2019, 10:00 Uhr
Auch noch ein Jahr nach Friederike – dieses Foto wurde Mitte Januar 2019 aufgenommen – ging es den Wäldern schlecht. Daran hat sich kaum etwas geändert. Foto: Daniel Lüns
Auch noch ein Jahr nach Friederike – dieses Foto wurde Mitte Januar 2019 aufgenommen – ging es den Wäldern schlecht. Daran hat sich kaum etwas geändert. Foto: Daniel Lüns

Infolge des Sturmtiefs Friederike (18. Januar 2018) und der darauf folgenden Borkenkäferplage war es zu einer Überflutung des Holzmarktes und einem Preisverfall gekommen. Im September 2018 hatte Kämmerer Martin Weber die Einbußen beim Holzeinschlag nach ersten Schätzungen noch mit einer Million Euro beziffert.

Im vergangenen Jahr konnte die Hansestadt durch Verkäufe zwar etwa 2,4 Millionen Euro erlösen. Dem gegenüber standen aber besagte wirtschaftliche Millioneneinbußen und Aufwendungen von 1,8 Millionen Euro. Darunter fallen auch Ausgaben für beauftragte Fremdfirmen (etwa Holzrücker oder Harvester) über etwa 700.000 Euro. Das Jahresergebnis betrug etwa 609.000 Euro.

Höhere Ausgaben für beauftragte Fremdfirmen

Im Jahr 2019 wird aufgrund der nochmals gesunkenen Preise sowie der großen Menge an Schadholz mit einem Erlös von etwa 1,7 Millionen Euro gerechnet. Dem gegenüber werden jedoch wieder hohe Aufwendungen stehen. Die Stadtverwaltung prognostiziert, dass alleine für Sach- und Dienstleistungen durch externe Unternehmen 1,3 Millionen Euro gezahlt werden müssen.

Das Thema wird am Dienstag, 3. September, in der Sitzung des Warburger Ausschusses für Forsten und Jagden beraten. Die Sitzung beginnt 15.30 Uhr im Desenbergsaal der Vereinigten Volksbank (Eingang Desenberggasse).

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