Fr., 11.10.2019

Verdi und Geschäftsführung des Warburger Krankenhauses einigen sich Helios zahlt Mitarbeitern mehr Geld

270 der insgesamt 320 Mitarbeiter am Warburger Krankenhaus bekommen mehr Geld.

270 der insgesamt 320 Mitarbeiter am Warburger Krankenhaus bekommen mehr Geld. Foto: Ralf Benner

Warburg (WB/vah). Das Warburger Helios-Klinikum und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben ihren Streit um mehr Gehalt für einen Großteil der Krankenhausmitarbeiter beige­legt. Am Donnerstag gab es eine Tarifeinigung, die eine deutliche Entgeltsteigerung vorsieht, be­richtet das Klinikum in einer Stellungnahme.

Die Mitarbeiter des Helios-Klini­kums Warburg erhalten eine schrittweise Gehaltssteigerung von insgesamt 7,6 Prozent bei einer Laufzeit bis Ende 2020. Zudem verständigten sich die Ta­rifpartner auf eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro. Auch die Ausbildungsvergütung erhöht sich nach Angaben des Krankenhauses um insgesamt 150 Euro.

Zudem erhalten alle Auszubildenden, die eine dreijährige Ausbil­dung ab 2019 beginnen, einen Laptop zur dienstlichen und privaten Nutzung. Des Weiteren verständigten sich die Tarifpartner demnach, in 2020 Verhandlungen zur Überleitung in den Helios-Kon­zerntarifvertrag aufzunehmen.

»Wir freuen uns, dass wir in drei intensiven Verhandlungsrunden eine Einigung mit Verdi erzielen konnten. Mit einem deutlichen Entgeltplus setzen wir ein klares Signal an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass wir auf attraktive Bedingungen für ihre Arbeit setzen«, betonte Klinikgeschäftsführer Dr. Volker Seifarth nach Abschluss der Verhandlungen. »Mit der Einmalzahlung möchten wir nochmal unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen und uns für das tägliche Engagement bei unseren Mitarbei­tern bedanken.«

Die Einigung gilt für 270 der insgesamt 320 Mitarbeiter, nicht aber für die 50 Ärzte des Hauses, die andere Regelungen getroffen haben. Die neue Tarifeinigung gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Tarifgremien und hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2020.

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