Mo., 28.10.2019

Verein Wat Buddhametta begrüßt 500 Gäste in Warburg Ein Fest für die Mönche

Musik und Tänze beim Kathin-Fest: Mehr als 500 Besucher aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland sind nach Warburg gereist, um gemeinsam zu feiern.

Musik und Tänze beim Kathin-Fest: Mehr als 500 Besucher aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland sind nach Warburg gereist, um gemeinsam zu feiern.

Warburg (WB/sis). Etwa 500 Besucher und Anhänger des Buddhismus haben am Samstag und Sonntag das Kathin-Fest in Warburg gefeiert. Auf Einladung des Vereins Wat Buddhametta Warburg kamen die Gäste aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich in der Stadthalle zusammen.

Nach einer traditionellen Rückzugszeit der Mönche während der Regenzeit im Sommer wird jedes Jahr das Kathin-Fest begangen.

»Früher blieben die Mönche während der Regenzeit im Kloster. Das Ende dieser Zeit feiern wir traditionell mit dem Kathin-Fest. Es werden Spenden für die Mönche gesammelt, von denen sie das ganze Jahr über leben. Bei der Kathin-Zeremonie, einer buddhistischen Zeremonie, werden den Mönchen neue Roben übergeben«, erklärt der Vereinsvorsitzende Houa Kouang Tu.

»Die Kathin-Parade am Sonntagmorgen haben wir aufgrund des schlechten Wetters stark abgekürzt«, so Tu. Die Stimmung konnte dies aber nicht trüben. In der Stadthalle feierten, tanzten und beteten die Gäste weiter.

Wie es der Tradition entspricht erhielten die Mönche beim Kathin-Fest von den zahlreichen Gästen auch Geldgeschenke. Thailändische Tänze und verschiedene thailändische Speisen und Getränke rundeten nach der Zeremonie die Veranstaltung ab.

Sechs Mönche leben in Warburg

Im buddhistischen Zentrum im historischen Warburger Bahnhof leben derzeit sechs Mönche. Im Juni 2014 wurde der buddhistische Tempel offiziell eröffnet. Im April 2012 war der Verein gegründet worden. 2013 mietete er den Großteil des Empfangsgebäudes des Warburger Bahnhofes. Das Haus war durch die Inhaberin, die Kieferorthopädin Charlotte Gormsen, aufwendig saniert worden.

"

»Ich bin froh, dass der Verein und die buddhistische Gemeinde eine örtliche und geistige Heimat in Warburg gefunden haben.«

Heinz-Josef Bodemann

"

Heinz-Josef Bodemann, stellvertretender Bürgermeister, lobte in seinem Grußwort das Zusammenleben in Warburg. »Ich bin froh, dass der Verein und die buddhistische Gemeinde eine örtliche und geistige Heimat in Warburg gefunden haben.« Der Verein Wat Buddhametta setze sich für Weltoffenheit ein, der Tempel im alten Bahnhofsgebäude stehe Interessierten offen.

Bodemann: Das gegenseitige Kennenlernen erfordert lediglich etwas Mut – mehr nicht.« Die buddhistische Gemeinde bereichere das religiöse Leben und die Stadt Warburg.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7025558?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516019%2F