Mi., 06.11.2019

Sekundarschule und Jugendhaus Hardehausen kooperieren Berufspraxis auf Bauernhof

Über die Kooperation freuen sich (hinten, von links) Martina Moers (Berufsorientierungslehrerin), Schulleiterin Claudia Güthoff, Lehrer Jan Guntermann, Lucas Tielke (stellvertretender Direktor Jugendhaus) und Heinrich Lammers (Jugendhaus) mit den Schülern Jason Pöltel und (vorne, von links) Jannik Balduf, Zoe Schroeder, Roland Klare und Ronny Remme.

Über die Kooperation freuen sich (hinten, von links) Martina Moers (Berufsorientierungslehrerin), Schulleiterin Claudia Güthoff, Lehrer Jan Guntermann, Lucas Tielke (stellvertretender Direktor Jugendhaus) und Heinrich Lammers (Jugendhaus) mit den Schülern Jason Pöltel und (vorne, von links) Jannik Balduf, Zoe Schroeder, Roland Klare und Ronny Remme. Foto: Daniel Lüns

Warburg (WB/dal). Die Sekundarschule Warburg arbeitet seit vier Jahren mit dem Jugendhaus Hardehausen zusammen. Nun haben die Beteiligten die Kooperation schriftlich festgehalten.

»Es ändert sich nichts. Wir bringen das Ganze nur einmal in trockene Tücher«, erklärt Heinrich Lammers vom Jugendhaus. Ziel der Zusammenarbeit ist, Schüler mit einem Förderbedarf beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Die Jugendlichen sollen den Alltag in unterschiedlichen Berufsfeldern kennenlernen. Am Jugendhaus geschieht dies über einen Praxistag. Immer montags verbringen bis zu acht Schüler der Jahrgangsstufe acht ihren Schultag in Hardehausen. Sie stammen aus beiden Standorten der Sekundarschule.

Unter der Anleitung des Lehrers Jan Guntermann füttern die Jugendliche zum Beispiel Tiere oder helfen bei der Gartenarbeit oder Ernte. Auch in einer Werkstatt waren sie tätig, dort wurden etwa Holzarbeiten übernommen. Selbst beim Ausbessern von Ställen packen sie mit an. »Wir stellen dabei die Räume zur Verfügung«, erklärt Lammers. »Das ist eine Bereicherung, die wir so auch nach Außen kommunizieren können.« Die Hauptzielgruppen des Jugendhauses bildeten nach wie vor aber Schülergruppen, die eine ganze Woche zu Besuch sind.

Arbeit bei Wind und Wetter

Auch Claudia Güthoff, Leiterin der Sekundarschule, zieht ein positives Zwischenfazit. »Das war ein Geschenk des Himmels, dass wir diese Zusammenarbeit in die Wege leiten konnten«, sagt sie. Jeden Sommer werde die Kooperation evaluiert. Und fest steht: Sie soll noch lange bestehen bleiben. Arbeit jedenfalls gibt es das ganze Jahr über, auch bei Wind und Wetter finden sich immer Aufgaben. »Im Winter werden wir vielleicht Holz hacken«, meint Lammers.

Die Koordination dieser Berufspraxistage liegt in den Händen von Berufsorientierungslehrerin Martina Moers. Sie kümmert sich auch um die weitere Berufsvorbereitung der Jugendlichen. In der Klasse neun absolvieren die Schüler ebenfalls einen Berufspraxistag. Dann sind sie an einem Tag in der Woche in der Tagespflege Heidhof in Warburg tätig. In der zehnten Klasse schließlich machen die Schüler ein Langzeitpraktikum.

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