Sa., 09.11.2019

Gedenken an die Reichspogromnacht Gegen das Vergessen

Schüler des Gymnasium Marianum haben die Gedenkfeier gestaltet.

Schüler des Gymnasium Marianum haben die Gedenkfeier gestaltet. Foto: Ralf Benner

Warburg (WB/ben). Lehrer und Schüler des Gymnasium Marianum haben am Freitag eine Gedenkfeier zur Reichspogromnacht vor dem jüdischen Friedhof in Warburg gestaltet.

In Erinnerung an die ermordeten Juden

Am 9. November 1938 waren deutschlandweit Synagogen in Brand gesteckt und jüdische Geschäfte geplündert worden.

In Erinnerung an die ermordeten Juden aus Warburg hatten sich anlässlich des 81. Jahrestages wieder viele Menschen, unter ihnen auch Bürgermeister Michael Stickeln, vor dem jüdischen Friedhof am Emil-Herz-Platz versammelt.

Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Marianum, die diese Veranstaltung auch musikalisch gestalteten, erinnerten in Fürbitten und bewegenden Worten – »Gedankensplittern« – an das Schicksal der Warburger Juden.

»Eine Entwicklung, die wir nicht wollen«

Sie schlugen aber auch den Bogen zu den beängstigenden Vorkommnissen in jüngster Zeit, etwa der Bluttat vor der Synagoge in Halle. »Das ist eine Entwicklung, die wir nicht wollen«, machten die Schüler bei der Gedenkfeier deutlich.

Sie wollen mit ihrem Beitrag ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt. Nadine Lucke und Marja Scheel untermalten das Gedenken vor dem jüdischen Friedhof mit ihrem berührenden Klarinettenspiel.

Die Lehrerinnen Birgit Prante, Regina Hesse und Anika Tröster hatten die Veranstaltung gemeinsam mit ihren Schülern vorbereitet.

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