Do., 26.12.2019

Frühere Warburger Jugendtrainer sind begeistert von Sebastian Schonlaus Entwicklung „Sein Weg geht weiter nach oben“

„Ein super Jahr für Basti“, so Torsten Arendes (li.), mit Max Schonlau.

„Ein super Jahr für Basti“, so Torsten Arendes (li.), mit Max Schonlau.

Von Günter Sarrazin

Warburg (WB). Seine ehemaligen Warburger Trainer, Mannschafts- sowie Schulkollegen und auch Lehrer sind begeistert von Sebastian Schonlaus Aufstieg zum Erstligaprofi. „Bastis größtes Plus ist, dass er sich stetig weiterentwickelt“, sagt sein früherer Jugendcoach Ludger Krull , der nach den Wechseln von Schonlau zum SC Paderborn in der Domstadt und auch auswärts sehr viele Partien des Warburgers gesehen hat.

„So wie sich Basti mit seiner Handlungsschnelligkeit und Ideen mit Ball bereits in der Jugend gegen ein, zwei Jahre ältere Spieler behauptet hat, hat er sich in Paderborn in der U19, in der 2. Liga, in der 3. Liga und nun auch in der 1. Liga gesteigert. Das sieht man von Woche zu Woche“, betont Krull. Das Auffälligste in der Bundesliga sei jetzt Sebastian Schonlaus große Präsenz auf dem Platz. „Er dirigiert die Abwehr, leitet oft den Spielaufbau ein und hat sehr viele Ballkontakte“, hebt der 56-jährige frühere Brakeler Verbandsliga-Spieler hervor.

Als einen Hauptgrund dafür, dass Sebastian Schonlau den Sprung in den Profifußball geschafft hat, nennt er dessen Zielstrebigkeit und Willen. Neben der mentalen Stärke sei es eine weitere wichtige und positive Tugend, dass er bodenständig geblieben ist. „Er lebt in der Realität und hebt nicht ab“, formuliert Krull.

„Dieses Jahr ist ein super Jahr für Basti, auch wenn er am Anfang der Erstliga-Saison verletzt war. Er ist mit Paderborn aufgestiegen und ist Stammspieler in der Bundesliga. Er hat sogar schon ein paar Mal die Kapitänsbinde getragen und stand zweimal in der Kicker-Elf des Tages“, sagt Torsten Arendes (51). Schonlau sei in den Fokus gerückt und sein Selbstvertrauen weiter gestiegen. „Sein Weg geht weiter nach oben“, ergänzt der frühere Landesliga-Fußballer und Jugendtrainer der Warburger Sportfreunde 08.

Man habe schon früh gesehen, das Sebastian Schonlau balltechnisch und vom Spielverständnis her sehr talentiert ist. „Ehrgeizig, motiviert – Basti ist im positiven Sinne fußballverrückt“, so Arendes, der auch anmerkt, wie wichtig es ist, dass ein Trainer auf einen Spieler baut. Auch mit seinen 25 Jahren könne Sebastian Schonlau noch richtige Entwick­lungssprünge machen, weil er auf diesem Niveau noch nicht so lange unterwegs ist. „Daher glaube ich, dass er noch besser wird“, sagt Torsten Arendes.

„Basti hat sich stets auch in den Schulmannschaften des Hüffertgymnasiums engagiert und zu Erfolgen des gut besetzten Jahrgangs beigetragen“, merkt Karl-Werner Böhm an. Mit seinen Lehrerkollegen hat er verfolgt, wie das Interesse der Schüler am Weg von Sebastian Schonlau und dem SC Paderborn von Aufstieg zu Aufstieg zunahm. Entsprechend groß sei jetzt die Begeisterung bei der Übergabe der Sportabzeichen im Hüffertgymnasium gewesen. Wie berichtet, war Schonlaus Besuch an seiner ehemaligen Schule für fast 400 Kinder und Jugendliche ein schulischer Höhepunkt vor den Weihnachtsferien. „Mit seinem sympathischen Auftreten hat Basti noch mehr Fans gewonnen“, so Karl-Werner Böhm.

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