Di., 14.01.2020

Wechsel in den Bereichen Anästhesie/Intensivmedizin und Geriatrie Zwei neue Chefärzte treten an

Frischer Wind im Helios-Klinikum mit (von links) Chefarzt Dr. Ulf Peter Langhans (Geriatrie), dem Ärztlichen Direktor Dr. Ludger Wesche, Chefarzt Dr. Nicolai Nitzsche (Anästhesie und Intensivmedizin) sowie Klinik-Geschäftsführer Tobias Hindermann.

Frischer Wind im Helios-Klinikum mit (von links) Chefarzt Dr. Ulf Peter Langhans (Geriatrie), dem Ärztlichen Direktor Dr. Ludger Wesche, Chefarzt Dr. Nicolai Nitzsche (Anästhesie und Intensivmedizin) sowie Klinik-Geschäftsführer Tobias Hindermann. Foto: Ralf Benner

Von Ralf Benner

Warburg (WB). Zwei neue Chefärzte haben zum Jahreswechsel ihre Arbeit im Helios-Klinikum in Warburg aufgenommen. Als Nachfolger von Dr. Michael Krug ist Dr. Ulf Peter Langhans für den Bereich der Geriatrie zuständig. Die Anästhesie und Intensivmedizin leitet nun Dr. Nicolai Nitzsche.

Dr. Hohmann ist seit 2005 in Warburg tätig

Dr. Nicolai Nitzsche ist zum Jahreswechsel ins Warburger Klinikum zurückgekehrt. Bereits in den Jahren von 2014 bis 2017 war der heute 48-Jährige als Oberarzt in der Anästhesie und Intensivmedizin in Warburg tätig. Der bisherige Chefarzt, Dr. Dietmar Hohmann, hat nach Angaben des Helios-Klinikums auf eigenen Wunsch den Staffelstab an Dr. Nitzsche übergeben und ist in die zweite Reihe gerückt. Bis zum Eintritt in den Ruhestand will der 64-Jährige dem Unternehmen weiterhin als Oberarzt erhalten bleiben. „Er wird das Team mit seinen langjährigen Erfahrung bereichern“, sagt Klinik-Geschäftsführer Tobias Hindermann. Hohmann war seit 2005 Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum.

Chefarzt lebt in Hofgeismar

Bevor Dr. Nicolai Nitzsche als Chefarzt ins Warburger Krankenhaus zurückkehrte, sammelte der zweifache Familienvater, der mit seiner Familie in Hofgeismar lebt, von 2018 bis 2019 im Klinikum Kassel Erfahrungen als Leiter der neurologisch-neurochirurgischen Intensivstation. „Mit seinem Entschluss, in die zweite Reihe zu treten und weiterhin als Oberarzt tätig zu sein, hat Dr. Hohmann meinen Einstieg erleichtert und sorgt so für einen fließenden Übergang“, sagt Dr. Nicolai Nitzsche. Er lobt ausdrücklich das Engagement und die Arbeit seines Vorgängers. Dieser habe in den vergangenen Jahren ein exzellentes Team aufgebaut und geformt: „Ich habe von ihm eine sehr aufgeräumte Station übernommen.“

Die Arbeit auf dem Land, „in einer Klinik der kurzen Wege“, gefalle ihm. Das Klinikum habe ein enormes Entwicklungspotenzial.

Dr. Langhans will nach warburg ziehen

Als Nachfolger von Dr. Michael Krug hat Dr. Ulf Peter Langhans zum Jahreswechsel seinen Dienst in der Geriatrie angetreten. Sein Vorgänger Dr. Krug, der die Geriatrie in Warburg seit 20015 leitete, ist zur Paracelsus-Elena-Klinik Kassel, Deutschlands größtem und ältestem Zentrum zur Behandlung von Parkinson Syndromen und Bewegungsstörungen, gewechselt.

Der 51-jährige Frankfurter Dr. Ulf Langhans studierte in Mainz Medizin. Anschließend war er in verschiedenen Kliniken als Assistenzarzt tätig. Seine erste Oberarztstelle bekam er 2008 im Medigreif-Krankenhaus Neindorf. Zuletzt war Langhans knapp drei Jahre lang als Leitender Oberarzt am SHG-Klinikum (Baumholder) in Idar Oberstein, Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation, tätig. Mit seiner Familie wird der zweifache Familienvater bald auch in Warburg wohnen.

Aktuell 42 Ärzte am Klinikum

Langhans schätzt im Helios-Klinikum „den ganzheitlichen, fachbereichsübergreifenden Blick auf den Patienten“. Ein wichtiger Aspekt sei für ihn zudem die Möglichkeit, Patienten in einem höheren Lebensalter (70 Jahre und älter) für sechs Stunden am Tag teilstationär in der neuen Geriatrischen Tagesklinik zu behandeln, um sie wieder fit für den Alltag zu machen, damit sie nicht in ein Pflegeheim müssten. Dieses Angebot, das sich auch in Zusammenarbeit mit den Hausärzten in Warburg erst noch etablieren müsse, ergänze nicht nur die stationären Therapieangebote im Helios-Klinikum, sondern erleichtere auch den Übergang von der stationären Behandlung zur häuslichen Versorgung, erläutert Langhans.

„Wir freuen uns, mit Dr. Langhans und Dr. Nitzsche zwei ausnehmend kompetente Kollegen an Bord zu haben, die für die optimale Versorgung unserer Patienten ein sehr großer Gewinn sind“, sagt Klinik-Geschäftsführer Tobias Hindermann. Im Helios-Klinikum sind nach seien Angaben aktuell 42 Ärzte beschäftigt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7193397?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516019%2F