Warburger Museum im „Stern“ zeigt Arbeiten eines VHS-Kurses
Desenberg-Mythos inspiriert

Warburg (WB). In der Galerie des Warburger Museums im „Stern“ wird am Sonntag, 19. Januar, um 11 Uhr die Ausstellung „Drachenmythos Desenberg“ eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten, die im vergangenen Jahr im Rahmen des VHS-Kurses von Udalrike Hamelmann entstanden sind. Ausgangspunkt war die Sage vom Drachen auf dem Desenberg in der Fassung von Joseph Borgdorf, erschienen im Druck 1922.

Donnerstag, 16.01.2020, 13:04 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 13:10 Uhr
Die Ausstellung „Drachenmythos Desenberg“ wird am Sonntag, 19. Januar, im Warburger Museum im „Stern“ eröffnet. Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins, wird die Gäste der Ausstellungseröffnung begrüßen. Foto: Ralf Benner
Die Ausstellung „Drachenmythos Desenberg“ wird am Sonntag, 19. Januar, im Warburger Museum im „Stern“ eröffnet. Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins, wird die Gäste der Ausstellungseröffnung begrüßen. Foto: Ralf Benner

Die markante und ästhetische Form des Desenberges inspirierte zu einer ganzen Reihe von Mythen und Sagen. Unter den zehn deutschen „Drachenorten“ ist deshalb auch der Desenberg zu finden.

Insgesamt 33 Arbeiten werden gezeigt

An dem VHS-Kursus „Vom Bild zur Bildergeschichte – von der Geschichte zum Bild“ haben Brigitte Bohning, Katja Bremehr-Arens, Elke Dieckmann, Hildegard Hentrich, Brigitte Ihmor, Erika Kaluza, Anja Martis, Iris Mayland, Ulrike Schulze Niehoff, Brigitte Unruh und Christel Wamers teilgenommen. Ihre Arbeiten und vier weitere Arbeiten von Udalrike Hamelmann werden nun bis zum 23. Februar in der Galerie des Museums an der Sternstraße präsentiert.

Jede Künstlerin hat auf ihre Weise, in ihrem Stil und mit ihrer Technik den Desenberg-Mythos interpretiert. Zu sehen sind insgesamt 33 Arbeiten. Um einige Titel zu nennen: „Der Ritter bezwingt den Drachen“, „Sommer am Desenberg“, „Der rasende Drache“, „Formeigener Desenberg“ und „Schlafender Drache“. Vielfältig sind auch die Techniken: Aquarell, Acrylmalerei, Tuschezeichnung, Filzstift, Öl auf Leinwand, Scherenschnitt, Foto und Aquarellstudie. Ein Desenberg-Puzzle lädt dazu ein, die Drachensage nach eigener Fantasie zu gestalten.

Publikation zum Thema wird verkauft

Aus Anlass der Ausstellung wird die Publikation „Drachenmythos Desenberg“, zusammengestellt und gestaltet von Udalrike Hamelmann, vorgelegt. Sie präsentiert auf 58 Seiten im Format A4 unter anderem den Text der Drachensage und 27 der im Rahmen des VHS-Kurses entstandene Bilder. Ab Sonntag, 19. Januar, ist die Publikation zum Preis von zehn Euro im Museum erhältlich.

Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins, wird die Gäste der Ausstellungseröffnung begrüßen. Udalrike Hamelmann liest die Drachensage und führt in die Ausstellung ein. Das Museum ist täglich außer montags von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen sind Sonderöffnungszeiten möglich.

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