So., 26.01.2020

Wilke Moden: Ehepaar Lütkemeyer aus Warburg stellt neues Konzept vor Gastronomen haben Plan B

Ende März schließt das Modegeschäft Wilke. Das Warburger Ehepaar Lütkemeyer möchte das alte Brauhaus pachten und gastronomisch nutzen. Nachdem ihre Pläne, auf dem Neustadtmarktplatz ein Café zu bauen, für Diskussionen gesorgt haben, stellen Tatjana und Hans-Stefan Lütkemeyer am Donnerstag, 30. Januar, ihren Plan B vor. Die Präsentation des Konzeptes ist öffentlich.

Ende März schließt das Modegeschäft Wilke. Das Warburger Ehepaar Lütkemeyer möchte das alte Brauhaus pachten und gastronomisch nutzen. Nachdem ihre Pläne, auf dem Neustadtmarktplatz ein Café zu bauen, für Diskussionen gesorgt haben, stellen Tatjana und Hans-Stefan Lütkemeyer am Donnerstag, 30. Januar, ihren Plan B vor. Die Präsentation des Konzeptes ist öffentlich. Foto: Silvia Schonheim

Von Silvia Schonheim

Warburg (WB). Tatjana und Hans-Stefan Lütkemeyer möchten den Warburger Neustadtmarktplatz mit einem Café bereichern. Die Neubau-Pläne sorgen – wie mehrfach berichtet – derzeit für Gesprächsstoff in der Stadt. Jetzt kündigen die Betreiber des Musikcafés „Zur Tenne“ ein neues gastro­nomisches Konzept an.

Dieses beinhaltet auch das Modehaus Wilke, das Inhaberin Heike Ritgen Ende März schließen wird.

Alle im Rat vertretenen Fraktionen hatten sich in der jüngsten Sitzung unisono gegen die ursprünglichen Pläne für einen Neubau auf dem Marktplatz ausgesprochen. Gleichwohl hat der Rat noch keine abschließende Entscheidung in der Angelegenheit Marktplatz-Café getroffen, da die bau- und denkmalrechtlichen Fragen noch beantwortet werden müssen.

Präsentation des neuen Konzeptes ist öffentlich

„Unseren Plan B möchten wir interessierten Warburgern am Donnerstag, 30. Januar, um 19 Uhr in der ‚Tenne‘ vorstellen“, kündigt Tatjana Lütkemeyer an. „Wer wissen möchte, was mit dem alten Brauhaus/Wilke Moden passiert, kann gerne an der Präsentation teilnehmen“, sagt die Gastronomin.

Wer an der Vorstellung des neuen Konzeptes teilnehmen möchte, sollte sich vorab bei dem Ehepaar Lütkemeyer anmelden (Telefon 0157/54476608).

Bewirtung des Marktplatzes in den Sommermonaten geplant

Was Tatjana und Hans-Stefan Lütkemeyer planen, möchten sie vorab nicht genau verraten.

„Unser neuer Plan beinhaltet einen gastronomischen Aspekt mit der Bewirtung des Marktplatzes in den Sommermonaten. Es gibt aber auch einen inklusiven Aspekt. Wir wollen viele Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen“, verrät Tatjana Lütkemeyer, die sich derzeit noch mit ihrem Mann im Schweden-Urlaub befindet.

Ehepaar hält an Zeitplan fest

Ihr ursprünglicher Zeitplan habe weiterhin Bestand: „Der 1. April 2020.“

Es müsse etwas in der Innenstadt geschehen, „sonst haben wir hier bald eine Gespensterstadt“, sagt die Warburgerin. „Wollen wir auf das städtebauliche Gesamtkonzept warten, das die CDU nun auf den Weg gebracht hat? Wir sehen doch selber, was los ist. Alles zieht sich zum Paderborner Tor hin. Wenn dort das neue Hotel an den Start geht, wird das nicht besser werden“, vermutet Tatjana Lütkemeyer.

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„Ich habe seit etwa fünf Jahren ein Konzept im Kopf, das ich nicht umsetzen konnte, weil mir bislang die passenden Räumlichkeiten fehlten. Jetzt wäre die Möglichkeit da – mit den Räumen von Wilke Moden.“

Tatjana Lütkemeyer

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Mit Mathias und Heike Ritgen, den Eigentümern des alten Brauhauses, seien sie ständig im Gespräch. „Ich habe seit etwa fünf Jahren ein Konzept im Kopf, das ich nicht umsetzen konnte, weil mir bislang die passenden Räumlichkeiten fehlten. Jetzt wäre die Möglichkeit da – mit den Räumen von Wilke Moden“, sagt die 45-Jährige.

Der Plan B, der das alte Brauhaus einbindet, würde die Idee der „Neuen Platte“ auf dem Marktplatz nicht komplett ablösen. „Wir wollen beides verbinden. Wenn der Plan B klappt, würde das geplante Freiluft-Café allerdings kleiner ausfallen“, sagt Tatjana Lütkemeyer abschließend.

Bürgermeister sieht Belebung des Marktplatzes als gemeinsames Ziel

Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ist gespannt auf die neuen Pläne des Ehepaares Lütkemeyer. „Die Belebung des Marktplatzes ist immer das Ziel aller Beteiligten gewesen, allerdings nicht um jeden Preis“, betont er.

Bürgermeister Michael Stickeln: „Wir müssen jetzt schauen, was uns präsentiert wird und ob wir die politischen Gremien auf dieser Grundlage dann erneut beteiligen können.“

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