Mo., 03.02.2020

„Celtic Rhythms“: 450 Besucher kommen in die Stadthalle Warburg Das können nur die Iren

Pure Lebensfreude: Die Show „Celtic Rhythms“ hat am Sonntagabend in der Stadthalle gastiert. Es war eine gelungene Mischung aus Tanz und irischer Musik. 450 Besucher waren zufrieden und spendeten lang anhaltenden Beifall.

Pure Lebensfreude: Die Show „Celtic Rhythms“ hat am Sonntagabend in der Stadthalle gastiert. Es war eine gelungene Mischung aus Tanz und irischer Musik. 450 Besucher waren zufrieden und spendeten lang anhaltenden Beifall. Foto: Jürgen Vahle

Von Jürgen Vahle

Warburg (WB). Drei Minuten – länger haben die Darsteller der Show „Celtic Rhythms“ am Sonntagabend in der Warburger Stadthalle nicht gebraucht. Schon zum Ende des ersten Lieds klatschten die 450 Besucher kräftig mit. Einfach zu mitreißend war die Show, die die vier Profimusiker, vier Tänzerinnen und drei Tänzer ablieferten.

Daran sollte sich auch die kommenden zwei Stunden nichts ändern. Die 40 Euro, die eine Eintrittskarte gekostet hatte, waren wohl für die meisten Besucher gut angelegtes Geld.

Mancher hätte den Tänzern und Musikern auch gerne noch länger zugesehen. Allerdings sei die Show „für die Tänzer extrem anstrengend“, berichtete Produktionsleiter Michael Schweiger.

50 Shows gibt das Ensemble allein in Deutschland. An sechs Tagen die Woche stehen sie auf der Bühne. Jeden Tag in einer anderen Stadt.

Mischung aus Irish Dance, Step Dance und Live-Musik

Die Show bot eine Mischung aus Irish Dance, Step Dance und Live-Musik. Die Künstler sind zweifellos echte Könner „direct from Ireland“, wie es auf den Plakaten zu lesen war.

Ganz stimmte das natürlich nicht, denn es ist eine internationale Truppe, wie Michael Schweiger bestätigt. „Dance Captain“ Andrew Vickers ist beispielsweise Amerikaner aus New Jersey. Andere Mitglieder des Ensembles kommen aus Kanada oder Australien. Alle verbindet aber eines: Sie haben irische Familienwurzeln, eine große Liebe zur grünen Insel und tanzen oder musizieren bereits seit ihrer Kindheit.

Und das war auch zu spüren. Tänze und Livemusik wechselten sich in schneller Folge ab. Wilden, ausgelassenen Schritten folgten nur wenig später melancholische Momente. Das können nur die Iren.

Show mit einer Prise Humor

Ein Prise Humor war natürlich bei allem auch dabei. Sensationell der Auftritt, bei dem sich die Tänzer einen Besenstil schnappten. Die hatte nicht Hausmeister Jochen Wengatz vergessen, sondern sie waren Teil der Show und dienten den Herren als Tanzpartner.

Bei Liedern wie „Wild Rover“ (in Deutschland besser bekannt unter dem Titel „An der Nordseeküste“) wurde auch kräftig mitgesummt.

Künstler und Veranstalter „Miro Live“ waren mit dem Warburger Publikum ebenfalls zufrieden. „Vielleicht kommen wir im nächsten Jahr mit einer neuen Dance-Show zurück“, machte Produzent Michael Schweiger deutlich.

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Correction

EDIT - Andrew Vickers is from Galway, Ireland and now currently resides with his wife and two daughters in New Jersey, USA.

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