Sa., 15.02.2020

Brauerei Kohlschein stellt neues Produkt vor Ein Gin aus Warburg

Brauereichef Franz-Axel Kohlschein (rechts) und sein Mitarbeiter Patric Quadeck haben in den vergangenen drei Jahren den „Brewhouse Gin“ entwickelt, der jetzt im Handel ist.

Brauereichef Franz-Axel Kohlschein (rechts) und sein Mitarbeiter Patric Quadeck haben in den vergangenen drei Jahren den „Brewhouse Gin“ entwickelt, der jetzt im Handel ist. Foto: Jürgen Vahle

Warburg (WB/vah). Die Warburger Brauerei Kohlschein hat in diesen Tagen ein neues Produkt auf den Markt gebracht: den „Brewhouse Gin“. Jahrelang haben Brauereichef Franz-Axel Kohlschein und Mitarbeiter Patric Quadeck daran getüftelt. 300 Probebrände auf einer kleinen Versuchsanlage gab es, bis der Gin „made in Warburg“ die Qualität hatte, die sich die beiden Entwickler erhofften.

Idee zum Gin kam am Großglockner

Der 43-prozentige Gin ist im Handel für etwa 28 Euro die 0,5-Liter-Flasche erhältlich, wird in einer braunen so genannten Schulterflasche geliefert und ist mit einem Etikett versehen, das als Symbol das Mühlrad der alten Kuhlemühle zeigt.

Auf die Idee, neben den bekannten Biersorten und dem „Diemelbrand“ auch einen Gin anzubieten, ist Franz-Axel Kohlschein bei einem Besuch in Karls am Großglockner gekommen. Dort hatte er 2017 abends an der Hotelbar ein Gespräch mit dem Barkeeper, der ein ausgewiesener Gin-Kenner war.

„Das Thema Gin hat eine große Dynamik.“

Dieses Gespräch hat den 47-jährigen Brauereichef auch nach seiner Rückkehr weiter beschäftigt. „Das Thema Gin hat eine große Dynamik. Die Verkaufszahlen steigen überall zweistellig.“

Doch der Gin, der Franz-Axel Kohlschein vorschwebte, sollte ein hochwertiges Produkt sein, in dem ganz nach dem Geschmack eines Brauereibesitzers auch Hopfen verarbeitet wird. „Das hatte bislang noch niemand versucht“, berichtet er.

Drei Jahre und zahllosen Probebrände später

Mit seinem Mitarbeiter Patric Quadeck aus Trendelburg, der eigentlich in der Brauerei als Kraftfahrer beschäftigt ist, hat er aber einen Hobby-Brenner in seinem Betrieb. Gemeinsam machten sich die beiden also auf, den Warburg-Gin zu entwickeln. Größte Schwierigkeit sei es gewesen, das Bittere des Hopfens aus dem Gin zu bekommen. Nach drei Jahren und zahllosen Probebränden ist es gelungen.

500 Flaschen kommen zunächst in den Handel und die Gastronomie. Entstanden sei ein Gin, der „floral und sommerlich“ schmecke. Welche Zutaten neben dem Wacholder und dem Hopfen verwendet wurden, ist übrigens Betriebsgeheimnis. Nur so viel: Auch etwas Orange ist drin, was dann auch zu schmecken ist.

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