Franz-Josef Bergmann zeigt Naturaufnahmen im Museum im „Stern“
Verborgene Schönheiten

Warburg (WB). Im Warburger Museum im „Stern“ wird am Sonntag, 8. März, um 11 Uhr die Ausstellung „Natürlich – Fotografien von Franz-Josef Bergmann“ eröffnet. Zu sehen sind 56 großformatige Aufnahmen, die der Fotograf aus Hohenwepel schwerpunktmäßig im vergangenen Jahr gemacht hat. Wie der Ausstellungstitel vermuten lässt, ist die Natur das Motiv der Fotografien.

Donnerstag, 05.03.2020, 13:01 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 13:20 Uhr
Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins, und Archiv- und Museumsleiter Franz-Josef Dubbi (rechts) beim Betrachten der Fotografien von Franz-Josef Bergmann. 56 großformatige Aufnahmen des Hohenwepelers zeigt das Museum im „Stern“. Foto: Ralf Benner
Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins, und Archiv- und Museumsleiter Franz-Josef Dubbi (rechts) beim Betrachten der Fotografien von Franz-Josef Bergmann. 56 großformatige Aufnahmen des Hohenwepelers zeigt das Museum im „Stern“. Foto: Ralf Benner

Franz-Josef Bergmann, Jahrgang 1954, hat sich schon seit Jahrzehnten mit der Fotografie auseinandergesetzt. Als Lehrer am Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg leitete er die Arbeitsgemeinschaft „Fotografie“.

Motive am Wegesrand gefunden

Bergmann über seinen Fotografien: „Es geht nicht um das Besondere, um spektakuläre Erscheinungen an außergewöhnlichen Orten, sondern um das Alltägliche, das Gewöhnliche, das Gewohnte hier bei uns. Grundlegend ist zunächst einmal, sich auf das Beobachten einzulassen und hinzusehen, um so das Motiv zu entdecken.“

Beim genauen und geduldigen Hinsehen hat Bergmann in erster Linie die oft unbeachtete lokale Fauna und die Insektenwelt entdeckt und seine Entdeckungen fotografisch festgehalten. Dabei fand er seine Motive quasi am Wegesrand. Und die Wegesränder und Grünflächen sind (noch) reichhaltiger, als es der erste oberflächliche Blick vermuten lässt.

Schwerpunkt lag im Sommer

So hat Franz-Josef Bergmann unter anderem aus dem Insektenreich den Silbergrünen Bläuling, den Grünaderweißling, den Kaisermantel und die Hain-Schwebfliege fotografisch festgehalten. Aus der Fauna sind unter anderem die Jungfernrebe, die Deutzie, Doldenblütler und der Gemeine Rainkohl zu sehen.

Bei der überwiegenden Zahl der ausgestellten Bilder handelt es sich um Nahaufnahmen, die sich aber ihrerseits wiederum durch erhebliche Unterschiede auszeichnen. Entstanden sind die Fotografien zu allen Jahreszeiten, wobei der Schwerpunkt im Sommer lag. Die Ausstellung möchte auch dazu animieren, die vertraute äußere Umgebung in einem neuen Licht zu sehen und verborgene Schönheit zu erkennen.

Schau bis zum 19. April zu sehen

Die Gäste der Ausstellungseröffnung wird Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins Warburg, begrüßen. Franz-Josef Bergmann führt in die Ausstellung ein. Die musikalische Umrahmung hat Thilo Nordheim (Klavier) übernommen. Zu sehen ist die Schau bis zum 19. April.

Das Museum ist täglich außer montags von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen sind Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.

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