Einsatz in Warburger Hauptstraße – „Menschenleben in Gefahr“ gemeldet
Großaufgebot löscht Balkonbrand

Warburg (WB/dal). Mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ ist die Feuerwehr Warburg am Mittwochmittag alarmiert worden. Ein Großaufgebot rückte daraufhin zu einem Haus in der Hauptstraße aus. Um 14.20 Uhr hatte es dort auf einem Balkon gebrannt. Die Brandursache ist noch unklar. Zwei Personen waren zu dem Zeitpunkt noch in der Wohnung.

Mittwoch, 15.04.2020, 16:14 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 17:06 Uhr
Auf dem Balkon eines Hauses in der Warburger Hauptstraße hat es gebrannt. Anwohner wurden dabei nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Daniel Lüns
Auf dem Balkon eines Hauses in der Warburger Hauptstraße hat es gebrannt. Anwohner wurden dabei nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Daniel Lüns

Rettungswagen-Team rettet Anwohner

Brand in Warburger Hauptstraße

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Die Besatzung eines Rettungswagens traf zeitig am Unglücksort ein. Laut Jürgen Rabbe, Leiter der Feuerwehr Warburg, konnten die Kollegen die Anwohner schnell aus dem Haus bringen. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort wurden die Anwohner nicht verletzt. Die Besatzung des Rettungswagens konnte außerdem mit einem Handfeuerlöscher, den sie auf dem Rettungswagen dabei hatte, schon mit dem Löschen des Feuers beginnen.

Insgesamt eilten 39 Einsatzkräfte der Feuerwehr an den Unglücksort. Markus Müller, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Warburg, hatte die Einsatzleitung inne. Neben Kräften des Löschzuges Warburg waren auch Feuerwehrleute der Löschgruppen aus Ossendorf und Hohenwepel im Einsatz. Die Besatzung des Einsatzleitwagens (ELW) der Warburger Wehr unterstützte die Arbeiten. Zudem waren mehrere Polizisten im Einsatz. Auch Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) rückten aus.

Tür zu Lokallokal aufgebrochen

Im Erdgeschoss des Hauses ist ein Ladenlokal. Um zu kontrollieren, dass dort alles in Ordnung ist, brachen die Feuerwehrleute eine Tür auf, erklärte Jürgen Rabbe. Für die Suche nach möglichen Glutnestern kam zudem schweres Gerät zum Einsatz. Unter anderem wurden eine Flex und eine Kettensäge gebraucht.

Während der Löscharbeiten und der Untersuchung des Brandortes wurde die Hauptstraße in Warburg gesperrt. Da die großen Fahrzeuge der Feuerwehr auch in Bereichen der Unterstraße und der Desenberggasse abgestellt wurden, kam es auch dort zeitweise zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr.

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