Krankenwagen werden an verschiedenen Feuerwachen stationiert
„Safety first“ beim Rettungsdienst

Warburg (WB/dal/vah). „Safety first“ heißt es derzeit offenbar beim Rettungsdienst des Kreises Höxter. Homeoffice ist bei den Rettungskräften natürlich nicht möglich, dennoch möchte die Kreisverwaltung vermeiden, dass sich das Coronavirus unter der Mannschaft des Rettungsdienstes ausbreitet.

Montag, 20.04.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 20.04.2020, 15:30 Uhr
Was macht ein Rettungswagen am Ossendorfer Feuerwehrhaus? Ganz einfach: Der Rettungsdienst teilt seine Mannschaft auf verschiedene Standorte auf, um die Gefahr einer Virusinfektion bei den Mitarbeitern zu verringern. Es gibt sechs weitere Standorte. Foto: Daniel Lüns
Was macht ein Rettungswagen am Ossendorfer Feuerwehrhaus? Ganz einfach: Der Rettungsdienst teilt seine Mannschaft auf verschiedene Standorte auf, um die Gefahr einer Virusinfektion bei den Mitarbeitern zu verringern. Es gibt sechs weitere Standorte. Foto: Daniel Lüns

Aus diesem Grund sind derzeit Rettungswagen nebst Besatzung an der Feuerwache in Ossendorf und an der alten Wache in Warburg stationiert.

„In der gegenwärtigen Situation der Bekämpfung einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wurden auch im Rettungsdienst des Kreises Höxter zahlreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt. Vordringlich ist es, eine mögliche Ausbreitung der Viruserkrankung in den Teams und bei den Fahrzeugbesatzungen der Rettungs- und Krankentransportwagen bestmöglich zu vermeiden“, berichtet Kreisdirektor Klaus Schumacher auf Anfrage.

Mögliche Ausbreitung der Viruserkrankung in den Teams verhindern

Eine der Maßnahmen sei es, die normalerweise an den Rettungswachen stationierten Rettungsdienstfahrzeuge samt Besatzungen auf verschiedene Standorte zu verteilen. „Durch den räumlichen Abstand werden die Ansteckungsrisiken bestmöglich vermieden“, ist Schumacher sicher.

Zusätzliche Standorte für die normalerweise an der Rettungswache Warburg stationierten Rettungsdienstfahrzeuge sind eben die alte Rettungswache in Warburg und die Feuerwache in Ossendorf. Auch an den anderen Rettungswachen in Trägerschaft des Kreises Höxter (Bad Driburg, Beverungen, Brakel, Steinheim und Peckelsheim) wurden Wagen stationiert.

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