Schon an diesem Wochenende geht’s los – 240 Plätze in Warburg
Brauerei eröffnet Biergarten

Warburg (WB). Eine Krachernachricht, die spontaner nicht sein kann: Am Freitag, 10.15 Uhr, gibt’s von den Behörden grünes Licht – am Nachmittag präsentieren die Geschäftsführer der Warburger Brauerei, Franz-Axel und Michael Kohlschein, und ­Wilhelm Sommer (Firma Promedia) bereits den neuen „Biergarten Kühlemühle“. Er öffnet an diesem Samstag, 15 Uhr, auf dem Brauereigelände.

Freitag, 03.07.2020, 18:21 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 18:24 Uhr
Prost! Die Geschäftsführer der Warburger Brauerei, Franz-Axel (von links) und Michael Kohlschein, und der Festwirt und Betreiber ­Wilhelm Sommer (Firma Promedia) stoßen auf den Start an. Die ersten Garnituren standen am Freitag schon. Foto: Daniel Lüns
Prost! Die Geschäftsführer der Warburger Brauerei, Franz-Axel (von links) und Michael Kohlschein, und der Festwirt und Betreiber ­Wilhelm Sommer (Firma Promedia) stoßen auf den Start an. Die ersten Garnituren standen am Freitag schon. Foto: Daniel Lüns

„Das ist eine Reaktion auf Corona. Wir wollen unter anderem den Feiernden und den vielen Schützen eine Alternative schaffen“, erklärt Franz-Axel Kohlschein. In einer Zeit, in der nahezu alle Veranstaltungen und Feste abgesagt werden mussten, wagt die Brauerei den Schritt nach vorn.

1000 Quadratmeter Fläche

In der Zufahrt zur Brauerei stellen sie für die Idee eine Fläche von 1000 Quadratmetern zur Verfügung. „Das ist sehr viel Platz. So können wir ausreichend Abstand einhalten.“ 240 Menschen dürfen dort an Bierzeltgarnituren Platz nehmen. Diese werden freitagmittags aufgebaut und sonntags wieder abgebaut. Die Zufahrt zur Brauerei wird samstags extra auf ein anderes Werkstor verlegt.

Zwei Festwirte hat sich die Brauerei mit ins Boot geholt. Das ist neben Wilhelm Sommer noch die Firma „dito-Events“ mit Marco Nolte und Dirk Götte. Sommer fungiert auch als Betreiber. Er freut sich über das Experiment. „Dies ist das einzige Event, das wir in Corona-Zeiten betreuen. Sonst liegen wir brach“, sagt er. „Dies hier ist ein echter Lichtblick.“ Konzipiert ist der Biergarten zunächst bis Ende September.

Gespült wird bei 70 Grad

Betrieben werden soll der Warburger Biergarten nach bayerischem Modell. Das bedeutet: Es gibt kein Personal, dass zu den Tischen kommt. Die Besucher bedienen sich selbst. Und: Sie dürfen sich ihr eigenes Essen mitbringen. Ein reichhaltiges Angebot an heimischen Speisen und Getränken wird aber auch verkauft. Dafür werden eine Imbissbude und eine Theke – gespült wird heiß bei 70 Grad – errichtet.

Neben sämtlichen Produkten der Warburger Brauerei werden auch alkoholfreie Getränke, Kaffee und frische Waffeln angeboten. Ein Imbiss-Sortiment mit Produkten der heimischen Fleischereien Klare und Bartoldus rundet das Ganze ab. Geplant ist, das Angebot um eine Brotzeit oder andere Spezialitäten zu erweitern.

Shuttle-Service in Planung

Wer zur Kuhlemühle fährt, wird mit Schildern zur Nordseite der Brauerei geleitet. Dort stehen Parkplätze zur Verfügung. Zu Fuß geht es dann zurück zum Biergarten. Dort müssen Regeln beachtet werden, die zurzeit in der Gastronomie gelten: Am Eingang müssen sich die Gäste zunächst registrieren. Zudem gilt überall eine Mundschutzpflicht. Die Masken dürfen an den Tischen abgenommen werden.

Geöffnet ist der Biergarten ab sofort – bei entsprechender Wetterlage – freitags ab 14 Uhr, samstags ab 15 Uhr und sonntags ab 10.30 Uhr. Um 22.30 Uhr gibt es die letzte Runde, um 23 Uhr ist dann Feierabend. Denkbar ist, den Biergarten zu speziellen Anlässen auch innerhalb der Woche zu öffnen. Auch ein Shuttle-Service von Warburg zur Kuhlemühle ist in Planung. Dafür soll man sich über die Facebook-Seite „Biergarten Kuhlemühle“ anmelden können.

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