Schützen zeigen Flagge in Warburg-Dössel
Gedenken am Ehrenmal

Warburg (WB/vsm). Das Erinnern an die Gefallenen ist Brauchtum. Daran hielten die Schützen aus Warburg-Dössel auch in diesem Jahr fest, in dem wegen Corona das Fest des Jahres abgesagt werden musste.

Montag, 20.07.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 11:34 Uhr
Gedenken am Ehrenmal. Foto: Verena Schäfers-Michels
Gedenken am Ehrenmal. Foto: Verena Schäfers-Michels

In den Straßen wehten die grün-weißen Schützenfestfahnen als Zeichen des Zusammenhalts und um ein wenig Schützenfeststimmung aufkommen zu lassen. Oberst Berthold Stiewe begrüßte Stadt- und Schützenkönig Markus Güthoff, Jubelkönig Berni Menne (1980), die Offiziere und einige Altschützen, die sich unter Wahrung der Abstandsregeln versammelt hatten, am Ehrenmal.

Erinnerungen aufleben lassen

Zuvor hatte Ehrenoberst Berni Menne die Gräber der verstorbenen Mitglieder seines Hofstaats besucht und einen Blumengruß hinterlassen. Der verbliebene Hofstaat will mit gemeinsamem Frühstück die Erinnerungen ans Schützenfest 1980 aufleben lassen.

Vorsitzender Arnold Beine erinnerte in seiner Rede auch an die Menschen, die auf Flucht und in Gefangenschaft den Tod fanden und an die Männer und Frauen, die im Widerstand gegen die Diktatur ihr Leben ließen. Er bezog auch die Gefallenen des Offiziersgefangenenlagers in Dössel mit ein, die bei einem Bombenangriff umkamen und ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof fanden.

Zuversicht vermittelt

Auch die aktuelle Corona-Situation ließ er nicht unerwähnt: „Der Gedanke, sich nicht frei bewegen zu können, nicht einfach an alle Orte der Welt zu reisen, was vorher selbstverständlich war, beschäftigt und bewegt uns alle.“ Ein Grund zur Zuversicht: 2021 sollen Stadtschützenfest und Schützenfest im Dorf nachgeholt werden.

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