Wegen Corona: Keine öffentliche Veranstaltung – Menschenansammlung verhindern
Holsterburg wird eingeweiht

Warburg (WB/dal). Die Bauarbeiten zur Erlebbarmachung der Holsterburg sind fast abgeschlossen. „Nach insgesamt siebenjähriger archäologischer Grabungsarbeit und weiteren drei Jahren Planungs- und Bauarbeiten wird dieses einzigartige Zeugnis der mittelalterlichen Baukultur für die Öffentlichkeit freigegeben“, teilt Markus Engemann vom Bauamt der Stadt Warburg mit.

Freitag, 24.07.2020, 07:00 Uhr aktualisiert: 24.07.2020, 13:46 Uhr
Die Arbeiten an der Holsterburg sind kurz vor der Fertigstellung. Nun soll die Anlage eingeweiht werden. In Corona-Zeiten geschieht das ohne eine öffentliche Veranstaltung. Foto: Jürgen Vahle
Die Arbeiten an der Holsterburg sind kurz vor der Fertigstellung. Nun soll die Anlage eingeweiht werden. In Corona-Zeiten geschieht das ohne eine öffentliche Veranstaltung. Foto: Jürgen Vahle

Diese Einweihung soll am Dienstag, 4. August, geschehen. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass es sich dabei um keine öffentliche Veranstaltung handelt. Auf diese Weise soll an der Ruine, gerade mit Blick auf die aktuelle Corona-Pandemie, eine Menschenansammlung verhindert werden. In Warburg und darüber hinaus waren die Forschungs- und Bauarbeiten an der oktogonalen Burganlage nämlich stets auf reges Interesse gestoßen.

Aussichtsplattformen aus Metall

In den vergangenen Wochen sind nun auch die Aussichtsplattformen aus Metall, die Ständer für die Info-Tafeln und kleine Sitzecken rund um die Ruine der Achtecksburg aufgestellt worden . Noch laufen die Restarbeiten. Wie berichtet, werden die Arbeiten zur Erlebbarmachung der Holsterburg teurer als geplant .

In der 2018 von den Büros Prof. Schwing aus Karlsruhe und Frank Laudage aus Warburg angefertigten Kostenaufstellungen war eine Gesamtinvestition von 398.000 Euro angenommen worden. Dabei entfielen 185.000 Euro auf den Bereich der Mauerwerkssanierung und 213.000 Euro auf den Bereich Umfeldarbeiten. Die Gesamtsumme wird sich um etwa 55.000 Euro erhöhen, hatte das Bauamt der Stadt im Juni erklärt.

Die Kosten seien unter anderem gestiegen, da die erzielten Preise für die Umfeldarbeiten um etwa 20 Prozent über der Kalkulation lagen. Außerdem war der Boden im Bereich der Zufahrt und der Stellplätze nicht tragfähig genug. Der Untergrund musste ausgetauscht werden.

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