Eric Volmert (SPD) will Bürgermeister von Warburg werden
Altstädter liebt und lebt die Hansestadt

Warburg (WB). Entspannen, Kraft tanken und Gassi gehen: Mit seiner dreijährigen Mischlingshündin Nika spaziert Eric Volmert täglich durch die Diemelaue, genießt die Natur und kommt dabei auch mit Bürgern ins Gespräch. Der Ratsherr und zweite stellvertretende Bürgermeister der Hansestadt will für die SPD Bürgermeister von Warburg werden.

Freitag, 31.07.2020, 06:00 Uhr
Mit seiner dreijährigen Mischlingshündin Nika sucht Eric Volmert täglich Entpannung in der Diemelaue. Dort kann der Altstädter Kraft tanken und die Natur genießen. Beim Gassi gehen kommt er auch mit vielen Bürgern ins Gespräch. Foto: Ralf Benner
Mit seiner dreijährigen Mischlingshündin Nika sucht Eric Volmert täglich Entpannung in der Diemelaue. Dort kann der Altstädter Kraft tanken und die Natur genießen. Beim Gassi gehen kommt er auch mit vielen Bürgern ins Gespräch. Foto: Ralf Benner

Eric Volmert ist jemand, der die Hansestadt liebt und lebt wie vielleicht kein anderer in der jungen Generation. „Ich gebe mein Herzblut für diese Stadt“, sagt der 32-Jährige, dessen Familie seit dem 13. Jahrhundert in Warburg sehr tief verwurzelt ist. Das klingt zugegebenermaßen etwas pathetisch, wird von ihm aber tief empfunden. „Ich bin eben sehr heimatverbunden“, erzählt Volmert.

Durch seine aktive Mitwirkung in verschiedenen Warburger Vereinen, ob als Musiker im Stadt-und Jugendorchester oder als Schützenkönig und langjähriger Hauptmann im Warburger Schützenverein sowie als Bürgerspieler beim Kälkenfest, sieht sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins „fest im Leben der Stadt verwurzelt“. Elf Vereinen gehört er an.

„Ehrlich und authentisch bleiben“

„Ich will ehrlich und authentisch bleiben“, sagt Volmert, der in Warburg geboren und aufgewachsen ist. Er ist Single, wohnt direkt am Marktplatz, im Herzen der Altstadt. „Hier ist meine Heimat, schon im Alter von neun oder zehn Jahren habe ich als Bürgerspieler auf der Bühne gestanden“, erinnert er sich.

„Auf die Oktoberwoche kann ich notfalls verzichten, nicht aber auf das Kälkenfest“, sagt Volmert mit Blick auf die Corona-bedingten Absagen der traditionsreichen Veranstaltungen. „Und ich hoffe auch, dass ich als Bürgermeister, sollte ich gewählt werden, noch die Zeit finde, für einige Stunden hinter der Theke im Kufo-Keller zu stehen“, unterstreicht Volmert sein Engagement im Kulturforum Warburg, dessen Vorsitzende seine Mutter Lena ist.

Eric Volmert hat zunächst an der Universität Kassel Stadt- und Regionalplanung studiert und mit dem Bachelor-Titel abgeschlossen. „Allerdings war mit diesem Abschluss in der Region kein Arbeitsplatz zu bekommen“, berichtet Volmert. So sattelte er noch eine verkürzte Ausbildung zum Industriekaufmann auf sein Studium auf.

Kein Verlegenheitskandidat

Seit 2017 ist er nun als Disponent bei der Firma Lücking in Bonenburg beschäftigt, einem der größten Arbeitgeber der Region. „Durch meine berufliche Tätigkeit, das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters und meine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten erlebe und erfahre ich schon lange im Detail, was bei uns passiert und was Warburg ausmacht“, erklärt Volmert.

Er rechnet sich durchaus große Chancen aus, im tiefschwarzen Warburg ganz nach oben zu kommen: „Ein Verlegenheitskandidat bin ich ganz gewiss nicht.“ Mit 32 Jahren sei er für das verantwortungsvolle Amt des Stadtoberhaupts auch nicht zu jung, wie Kritiker bemängelt hätten. „Michael Stickeln war 2004, als er das erste Mal zum Bürgermeister gewählt wurde, nur 18 Monate älter als ich jetzt“, rechnet Volmert vor.

Er sei aus verschiedenen Gruppen der Bevölkerung zur Kandidatur ermutigt worden und für diesen Zuspruch auch sehr dankbar, begründet Eric Volmert seine Bewerbung. Er begrüßt es ausdrücklich, dass mit Tatjana Lütkemeyer von der Bürger Union auch eine Frau für das Amt des Stadtoberhauptes kandidiert. „Das ist nur gut für eine lebendige Demokratie“, sagt er.

Buntes Warburg prägt

Prägendes Schlüsselerlebnis sei 2019 das Bunte Warburg gewesen: „Es waren das Erleben und die Energie des gemeinschaftlich organisierten Festes, die mich letztlich dazu bewogen haben, als Bürgermeister zu kandidieren, der Zusammenhalt in unserer Stadt, das füreinander Eintreten.“

Politisch kann Volmert auf einige Jahre im Rat zurückblicken und ist derzeit zudem stellvertretender Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses, Mitglied im Warburger Bezirksausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Haupt- und Finanz- sowie im Denkmalpflege-Ausschuss.

Volmert will ein Bürgermeister für alle Warburger sein und „endlich weg vom Kirchturmdenken“, das Kernstadt und Dörfer immer noch spürbar trenne. „Nur so können wir Warburg gemeinsam weiter voranbringen“, ist der Kandidat der Sozialdemokraten überzeugt.

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