Keine größeren Schäden im Warburger Land – Ölsperre wird erneuert
Mehr als 30 Liter pro Quadratmeter

Warburg (WB/vah). Das heftige Unwetter in Nordrhein-Westfalen hat am Sonntagmorgen den Kreis Höxter und das Warburger Land nur gestreift. Größere Schäden hat es nicht gegeben, dennoch sind aber viele Warburger zwischen 4 und 9 Uhr durch reichlich Blitz und Donner, Starkregen und teils auch Hagel aus dem Bett geworfen worden.

Sonntag, 02.08.2020, 17:18 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 08:34 Uhr
Mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter sind am Sonntagmorgen in Teilen Warburgs gefallen. Foto: Jürgen Vahle
Mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter sind am Sonntagmorgen in Teilen Warburgs gefallen. Foto: Jürgen Vahle

Offenbar hat das Unwetter den südlichen Teil des Warburger Stadtgebietes tangiert und ist dann weiter nach Nordhessen abgezogen. Mehr als 30 Liter Regen seien beispielsweise auf der Hüffert und in Germete gemessen worden, berichtet auch der stellvertretende Warburger Stadtbrandmeister, Stadtbrandinspektor Markus Müller. Für die Warburger Wehr stand ein Einsatz am Morgen an: Die Dauer-Ölsperre auf dem Siekbach war durch die schnell ansteigenden Wassermassen beschädigt worden und musste in Teilen erneuert werden.

Einsätze in Hofgeismar

Weniger Glück hatten die Einwohner in Hofgeismar. Dort liefen einige Keller voll. Die Feuerwehr berichtet von Einsätzen beispielsweise in Hofgeismar-Kelze sowie an der Straße Unteren Rennebaum in Hofgeismar selbst. Beide Male drückte das Wasser aus den Abflüssen hoch und überschwemmte die Keller. Die Feuerwehr konnte dort schnell helfen.

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